SUVs aus China sollen bald schon über deutsche Straßen rollen

Wuhu (China) - Ein weiterer Chinese will nun über die Autobahnen und durch die Städte Deutschlands rollen. Mit der Tochtermarke Jaeccoo möchte der chinesische Autogigant Chery in Deutschland Fuß fassen.

In Österreich hat sich der Jaecoo 7 bereits "eingefahren". Jetzt beschloss der Autogigant Chery, dass es für ihn an der Zeit ist, nach Deutschland zu expandieren.  © © Lukas Tobler

Konkret möchte der Autobauer gleich zwei Varianten seines neuen "Jaecoo 7" auf die Straßen loslassen.

Auf der Website des Unternehmens sind bereits alle Features und technischen Daten aufgelistet. Bei beiden Automodellen handelt es sich dabei um SUVs, wobei eines der beiden Autos sogar einen Hybridantrieb mit 90 Kilometern Reichweite besitzt. Die andere Variante nutzt dieselbe Karosserie, beim "AWD Premium" steckt jedoch ein Benzinmotor mit Allradantrieb unter der Haube.

Sowohl der Jaecoo 7 Plug-in-Hybrid als auch der Jaecoo 7 AWD haben einen Listenpreis von unter 40.000 Euro, was sie auf dem Automarkt zu einem der günstigsten SUVs macht.

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Das Unternehmen bereitet derzeit alles für einen baldigen Markteinstieg vor. So hat der Autohersteller bereits eine Partnerschaft mit dem Logistikunternehmen Kühne + Nagel AG & Co. KG öffentlich gemacht.

Bereits im Dezember dieses Jahrs soll in Rennerod – einem kleinen Ort in Rheinland-Pfalz – das zentrale Ersatzteillager für die deutschen Händler errichtet werden, so OMODA&JAECOO.

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Daher kommt der Name "Jaecoo"

Der 1997 in Wuhu, einer Stadt im Osten von China, gegründete Autokonzern "Chery Automobile" ist vordergründig auf dem chinesischen Automarkt eine feste Größe. Doch mit seinen beiden Marken Omoda und Jaecoo möchte der Konzern nun auch in Europa in die Offensive gehen.

Der Name "Jaecoo" setzt sich laut Angaben des Unternehmens aus dem deutschen Wort "J[ae]ger" und dem englischen Wort "cool" zusammen.

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