Frau am Pool fotografiert: MontanaBlack äußert sich nach Shitstorm!

Buxtehude/Malta – Ungewohnte Töne von YouTuber MontanaBlack (32)!

MontanaBlack (32) entschuldigt sich bei der Community.
MontanaBlack (32) entschuldigt sich bei der Community.  © Philipp Schulze/dpa

Nachdem der Twitch-Star in einem seiner Livestreams eine fremde Frau am Pool filmte (TAG24 berichtete) und damit einen Shitstorm auslöste, ist MontanaBlack einen entscheidenden Schritt zurückgerudert. 

Am Donnerstag veröffentlichte der bekannteste Streamer Deutschlands auf seinem Twitter-Kanal ein Statement, in dem er sich bei der Community für sein Verhalten entschuldigt. 

"Jetzt mal Spaß bei Seite, vielleicht habe ich 2-3 zu viele Neandertaler-Rufe gemacht, als ich hübsche Frauen im Stream gesehen habe und ja, keine wären noch besser gewesen", gibt sich der Buxtehuder ungewohnt kleinlaut. 

In dem Moment sei es für ihn einfach "lustig" gewesen. Seiner Wahrnehmung nach habe er mit den heimlichen Bildern niemanden belästigt. "Falls doch, muss ich an meinem Verhalten arbeiten, denn das war nicht meine Absicht", gesteht der Social-Media-Star.

Eigentlich sei es in dem Moment nur darum gegangen, seinem Stream zu zeigen, "dass an dem Spot, der öffentlich war, Frauen wie Männer gerne Fotos machen", beteuert er. 

Sein Verhalten wolle er nun nochmal für sich reflektieren und sich in ähnlichen Situationen in Zukunft anders verhalten. 

Statement spaltet die Community

Die Nutzer reagieren unterschiedlich auf die Entschuldigung von Marcel Eris, wie MontanaBlack mit bürgerlichem Namen heißt. 

Während einige der Meinung sind, das Frauenfeindliche Verhalten des Streamers sei nicht zu entschuldigen, reagieren andere positiv: "Ich find's gut, dass Du dazu Stellung beziehst und dass Du Einsicht zeigst", lobt eine Nutzerin. Eine andere pflichtet ihr bei: "Gutes Statement."

In dem Clip, der einem von Montes Livestreams auf Twitch entstammt, war zu sehen, wie er im Malta-Urlaub vom Balkon seines Hotelzimmers eine Frau am Pool fotografierte. Dazu ließ er mehrere diskriminierende Sprüche ab, wie "zeig mal ein bisschen Titten" oder "komm doch mal runter, Ficki Ficki."

Auch, wenn der YouTuber seine Aktion mit "Spaß bei Seite" beendete, reagierte der Großteil der Twitter-Community alles andere als amüsiert. Bleibt zu hoffen, dass ihm der starke Gegenwind dieses Mal eine Lehre war!

Titelfoto: Fotomontage: Philipp Schulze/dpa, Twitter/MontanaBlack

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