Alibi durch Fake-Livestream: YouTuber ermordet schwangere Freundin

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Lisburn (Nordirland) - Dreiste Lüge: Ein YouTuber aus Nordirland fälschte einen Live-Stream, um ein passendes Alibi zu haben, als er seine Freundin ermordete. Nun wurde der Mann verurteilt.

Stephen McCullagh (jetzt 36), einige Monate vor dem brutalen Mord an seiner schwangeren Partnerin.
Stephen McCullagh (jetzt 36), einige Monate vor dem brutalen Mord an seiner schwangeren Partnerin.  © Instagram/stephenmcculla

Im Dezember 2022 wurde die damals 32-jährige Natalie McNally brutal von ihrem eigenen Partner Stephen McCullagh (36) erstochen - zu dem Zeitpunkt war sie in der 15. Schwangerschaftswoche, so BBC.

"McCullagh fuhr am Sonntagabend, dem 18. Dezember, in der Woche vor Weihnachten, zu Natalies Haus in Lurgan", sagte Kriminalhauptkommissar Neil McGuinness laut einer polizeilichen Erklärung.

Der YouTuber kehrte 24 Stunden nach der grausamen Tat zum Tatort zurück und alarmierte den Rettungsdienst. Er spielte den fürsorglichen und verzweifelten Partner.

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Kurze Zeit später wurde der 36-Jährige festgenommen, jedoch schnell wieder freigelassen, da er ein vermeintliches Alibi hatte. Die Plattform YouTube bestätigte, dass McCullagh zum Tatzeitpunkt auf YouTube live streamte - somit rückte der Fokus von ihm weg.

Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste: Der Stream war gefaked.

Stephen McCullaghs Alibi hielt nicht lange

Natalie McNally (†32) wurde getötet, als sie im 4. Monat schwanger war.
Natalie McNally (†32) wurde getötet, als sie im 4. Monat schwanger war.  © Police Service of Northern Ireland

"Dank des Einsatzes und der Expertise unserer Ermittler für Cyberkriminalität konnten unwiderlegbare Beweise dafür gefunden werden, dass dieses Videomaterial tatsächlich mehrere Tage zuvor aufgezeichnet worden war", so McGuinness. Das Alibi des Mörder war somit geplatzt.

Im gefälschten Stream hatte der Nordire laut DailyMail seine Zuschauer angelogen, dass die Chat-Funktion nicht funktionieren würde. Somit hatte auch niemand Verdacht geschöpft.

Natalie loggte sich während des Streams sogar bei YouTube ein, um ihrem Partner beim Streamen zuzusehen. Dass er zu dem Zeitpunkt schon auf dem Weg zu ihr war, ahnte sie nicht.

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Die schwangere Frau wurde mit drei Stichen im Halsbereich, mehreren Schlägen gegen den Kopf und vermutlich auch durch Würgen getötet.

Anschließend ließ er die 32-Jährige mit dem Gesicht nach unten in einem Hundenapf liegen. McCullagh soll herausgefunden haben, dass Natalie während der Beziehung mit ihrem Ex-Partner geschlafen und zu anderen Männern Kontakt gehabt haben soll.

Am Mittwoch wurde der einstige YouTuber wegen Mordes an Natalie zu 31 Jahren Haft verurteilt.

Titelfoto: Bildmontage: Instagram/stephenmcculla; Police Service of Northern Ireland

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