Ekelhaft! Studenten nach "Masturbations-Feier" von Uni geworfen

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São Paulo (Brasilien) - Ein ekelhafter Vorfall ereignete sich bereits im April an der Santo Amaro Universität in São Paulo (Brasilien), aber jetzt erst tauchten Aufnahmen auf Social Media auf.

EIn widerliches Schauspiel mussten die Zuschauer mit ansehen.
EIn widerliches Schauspiel mussten die Zuschauer mit ansehen.  © Screenshot/X/thaismuquici2

Männliche Medizinstudenten des Hochschul-Futsal-Teams beobachteten das Damen-Volleyball-Team der Hochschule und zogen dabei die Hosen herunter.

Nachdem das Volleyballteam den Meistertitel der Universität gewonnen hatte, stürmten die Spieler das Spielfeld und führten eine kollektive "Masturbationsfeier" durch.

Die halbnackten Studenten marschierten durch die Sporthalle, während die Zuschauer angewidert zuschauten.

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Das Video ging nun auf X (ehemals Twitter) viral.

Sogar Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva äußerte sich zum Ekel-Vorfall

Luiz Inácio Lula da Silva (77), der brasilianische Präsident, verurteilte den Vorfall auf das Schärfste.
Luiz Inácio Lula da Silva (77), der brasilianische Präsident, verurteilte den Vorfall auf das Schärfste.  © Ricardo Stuckert/Palacio Planalto/dpa

Die Universität gab bekannt, dass sechs der Studenten exmatrikuliert wurden, ohne näher auf die Identität der Männer einzugehen.

Sogar der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (77) wurde zu dem Geschehen befragt: "Ein ekelhafter, inakzeptabler Vorfall, dieses Verhalten junger Menschen an der Universität, die beabsichtigen, Ärzte zu werden und sich um Menschen zu kümmern."

Das brasilianische Frauenministerium verurteilt die Szene.

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"Das Durchbrechen jahrhundertealter misogyner Kultur ist eine ständige Aufgabe, die einen sorgfältigen Blick auf alle Formen von geschlechtsspezifischer Gewalt erfordert", sagte das Ministerium laut New York Post. Jetzt ermittelt sogar die Zivilpolizei von Sao Paulo.

Die Universität versucht derweil, die Wogen zu glätten: "Unisa (die Univerität, d. Red.), eine Institution mit mehr als 55-jähriger Geschichte, verurteilt dieses Verhalten vehement; es ist völlig konträr zu ihrer Geschichte und ihren Werten", hieß es in einer Stellungnahme.

Titelfoto: Bildmontage: Ricardo Stuckert/Palacio Planalto/dpa,Screenshot/X/thaismuquici2

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