Giftiger Smog: Metropole leidet unter extremer Luftverschmutzung

Bangkok (Thailand) - Giftiger Dunst bei Sonnenaufgang und Luftverschmutzung am Tag: Die thailändische Hauptstadt Bangkok leidet unter extremem Smog.

Boote überqueren den Fluss Chao Praya in Bangkok.
Boote überqueren den Fluss Chao Praya in Bangkok.  © Lillian SUWANRUMPHA / AFP

Wie Gulf News Asia berichtet, wurden die Angestellten der Stadt angewiesen, von zu Hause aus zu arbeiten.

Seit Donnerstag ist die 15-Millionen-Metropole von einer giftigen Dunstglocke bedeckt. Die Smogpartikel können in Lunge und Blutbahn geraten und schwere gesundheitliche Probleme nach sich ziehen.

Laut Luftqualitätsindex IQAir zählt Bangkok zu den zehn am stärksten verschmutzten Städten der Welt. Derzeit liegen die Feinstaub-Werte mehr als 15 Mal so hoch wie der jährliche Richtwert der Weltgesundheitsorganisation.

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Von der Homeoffice-Anweisung sind laut Gouverneur Chadchart Sittipunt (57) mehr als 60.000 Menschen betroffen. Aufgrund des ruhigen Wetters wird die Luftqualität wohl auch in den nächsten Tagen schlecht bleiben.

Die Luft in Thailand lässt jedes Jahr in den ersten Monaten zu wünschen übrig, da zu den Industrieemissionen noch die Abgase der Fahrzeuge und der Rauch von den Feldern nach dem Abbrennen der Stoppeln hinzukommen.

Regierung will giftigen Smog bekämpfen und Luftqualität verbessern

Wegen des Umweltproblems bahnt sich in dem südostasiatischen Land auch eine Gesundheitskrise an. So mussten im Jahr 2023 mehr als zwei Millionen Menschen aufgrund der Luftverschmutzung ärztlich behandelt werden.

Die im August angetretene Regierung von Premierminister Srettha Thavisin (62) hat versprochen, die Bekämpfung des Smogs zu einer "nationalen Agenda" zu machen.

Titelfoto: Lillian SUWANRUMPHA / AFP

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