Heftige Vorwürfe gegen Zahnärztin: Behandelte sie im Suff Patienten?

Texas (USA) - Eigentlich ist Zahnärztin Dr. Kelly Buck (36) bei Patienten beliebt. Ihre Behandlungsmethoden werden auf einem Online-Portal mit fünf von fünf Sternen bewertet. Am vergangenen Montag soll sich die 36-Jährige einen Aussetzer geleistet haben, der ihr womöglich den weißen Arztkittel beschmutzen könnte.

Dr. Kelly Buck (36) hat einen weißen Arztkittel und sich bislang nie etwas zu schulden kommen lassen.  © Sherman Police Department

Kurz nach dem Mittag erhielt die Polizei von Sherman im US-Bundesstaat Texas einen Anruf aus einer Zahnarztpraxis. Aufgebracht meldete eine Angestellte, dass eine betrunkene Zahnärztin Patienten behandeln würde.

Die Polizei nahm die Meldung ernst, machte sich auf den Weg zur Praxis und knöpfte sich dort Dr. Buck vor. Laut Medienberichten soll die Medizinerin zuvor einen acht Jahre alten Jungen auf dem Stuhl sitzen gehabt haben. Bei ihrer Befragung stellten die Beamten dann fest, dass Buck tatsächlich berauscht zu sein schien.

Grund genug, um die 36-Jährige vorläufig festzunehmen. Ob sie Alkohol getrunken oder gar Drogen zu sich genommen hatte, dazu machte die Polizei keine Angaben.

Aus aller Welt Mutter steht jeden Tag 2.30 Uhr auf: Der Grund dafür ist herzerwärmend

Buck wies die Anschuldigungen zurück, soll sogar angeboten haben, noch vor Ort einen Alkoholtest durchzuführen. Laut KXXII habe die Polizei auf dieses Angebot nicht reagiert. Stattdessen sei eine Blutuntersuchung erwirkt worden.

Anzeige

Wurde die Zahnärztin etwa von einer Kollegin zu Unrecht beschuldigt?

Ob die Zahnärztin wirklich berauscht einen Patienten behandelt hat, soll ein Bluttest zeigen. (Symbolfoto)  © 123rf/annastills

Über ihren Anwalt ließ die Zahnärztin mitteilen, dass sie unschuldig sei. "Sie ist seit 2016 zugelassene Zahnärztin und nimmt die Behandlung ihrer Patienten sehr ernst. Sie wartet gespannt auf die Blutuntersuchungsergebnisse, da diese zeigen werden, dass sich weder Drogen noch Alkohol in ihrem Körper befanden", sagte Matthew Hamilton gegenüber KXII.

Sollte das tatsächlich so sein, wäre die Frage zu klären, warum Buck von einer Kollegin angezählt wurde? Zum Zeitpunkt des Vorfalls sei die 36-Jährige über eine Zeitarbeitsfirma befristet in besagter Praxis beschäftigt gewesen.

"Es handelt sich definitiv um einen sehr ungewöhnlichen Fall", sagte Sam Boyle, Lieutenant bei der Polizei von Sherman.

Aus aller Welt Junge (3) merkt jahrelang nicht, dass großer Bruder blind ist: Wie der es ihm erklärt, lässt Herzen schmelzen

Buck wurde inzwischen wieder auf freien gesetzt. Im schlimmsten Fall drohen ihr bis zu zwei Jahre Haft.

Mehr zum Thema Aus aller Welt: