Ratschings (Italien) - Ein 66-Jähriger machte Urlaub in Südtirol. Um das Gebirge aus einer anderen Perspektive zu sehen, ließ er eine Drohne steigen. Doch als diese in einem Baum endete, überlebte der mann aus Deutschland die Rettungsaktion nur knapp.
Wie aus einer Meldung von "Rainews" hervorgeht, hielt sich der 66-Jährige bereits ein paar Tage im Jaufental in Südtirol auf.
Bereits ein paar Tage vor der missglückten Rettungsaktion crashte der Senior seine Drohne in einen Baum in der Nähe der Bergalm in der Gemeinde Ratschings.
Doch offenbar konnte der Deutsche diesen Verlust nicht akzeptieren. Aus diesem Grund besorgte er sich laut "Südtirol News" eine Ausrüstung zum Baumklettern und begann, auf eigene Faust das meterhohe Gewächs zu besteigen, um an seine Drohne zu kommen.
Aus bisher ungeklärten Umständen verlor der Deutsche jedoch den Halt unter den Füßen und rauschte mehrere Meter in die Tiefe, bevor er auf den harten Waldboden aufschlug.
Kurze Zeit später fanden Wanderer den verunglückten Drohnenpiloten, der bewusstlos am Fuße des Baumes lag.
Sie alarmierten den Rettungsdienst und leisteten Erste Hilfe.
Deutscher erlitt mehrere schwere Verletzungen
Mithilfe eines Rettungshubschraubers wurde der Senior anschließend in ein Krankenhaus nach Bozen gebracht, wo das medizinische Personal seine schweren Verletzungen behandelt.
Welche Verletzungen sich der Mann genau zugezogen hat, ist unklar. Die Rede ist von einem "schweren Polytrauma", was so viel bedeutet wie, dass sich der 66-Jährige in mehreren Regionen seines Körpers "schwere Verletzungen" zugezogen hat.