Macugnaga (Italien) - In einem beliebten Ferienort im Norden Italiens liegt der Schnee bis zu anderthalb Meter hoch, wodurch die Lawinengefahr steigt.
Wie 3bmeteo berichtet, hat starker Schneefall in der Nacht auf Sonntag die kleine Gemeinde Macugnaga überraschend getroffen.
Obwohl die Bewohner des Wintersportortes an harte Winter gewöhnt sind, kam der plötzliche Schneefall mit voller Wucht.
Innerhalb von nur 24 Stunden fielen rund 150 Zentimeter Neuschnee – ein außergewöhnlicher Wert für Mitte März.
Autos wurden von den Schneemassen begraben, und einige Anwohner mussten sich sogar aus ihren Häusern freischaufeln.
In den Straßen türmt sich der Schnee inzwischen bis zu anderthalb Meter hoch.
Lawinengefahr steigt
Die Behörden riefen die zweithöchste Warnstufe aus, da mit den Schneemassen auch die Lawinengefahr deutlich steigt. Mehrere Straßen wurden gesperrt, und einige Häuser gelten als gefährdet.
Auch Schulen und Kindergärten blieben am Montag vorsorglich geschlossen, da der Weg für viele Kinder zu riskant gewesen wäre.