Schuld sind Österreicher! Dieses Strandparadies darf an Pfingsten keine Melonen verkaufen

Lignano (Italien) - Schluss mit Feier-Exzessen! Der italienische Badeort Lignano will eskalierende Partys am kommenden Feiertags-Wochenende zur traditionellen "Tutto Gas" (zu Deutsch: Vollgas) durch verschärfte Regeln unterbinden - und verbietet dafür sogar den Verkauf einer besonders beliebten Frucht.

Strenge Auflagen gelten zu Pfingsten im italienischen Badeort Lignano.
Strenge Auflagen gelten zu Pfingsten im italienischen Badeort Lignano.  © 123RF/sebycalanzone

Gegenüber der Austria Presse Agentur (APA) erklärte Bürgermeisterin Laura Giorgi: "Leider ist der Pfingsturlaub in Lignano für junge Österreicher im Laufe der Jahre zu einem Anlass geworden, um mit dem Alkoholkonsum zu übertreiben, was dem Image der Stadt schadet."

Es sei deshalb nötig, die Polizeipräsenz zu erhöhen und zusätzliche Verbote zu erlassen - so unter anderem für Alkohol sowie den Verkauf von Wassermelonen. Letztere wurden von Touristen zuletzt häufig mit Hochprozentigem befüllt.

Ebenfalls gelten frühere Sperrstunden sowie nächtliche Strandsperren. Verstöße werden mit bis zu 5000 Euro bestraft. Öffentliches Urinieren kostet bis zu 10.000 Euro.

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Das Dreifache wird für Geschlechtsverkehr im öffentlichen Raum fällig.

Um Alkohol-Exzesse zu vermeiden, dürfen keine Melonen angeboten werden. (Symbolfoto)
Um Alkohol-Exzesse zu vermeiden, dürfen keine Melonen angeboten werden. (Symbolfoto)  © 123RF/nataliazakharova

Die Ordnungshüter sind angewiesen, hart durchzugreifen.

Titelfoto: Montage: 123RF/nataliazakharova, 123RF/sebycalanzone

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