Ballermann-Blackout "nervt mega": Urlauber bei 36 Grad ohne Strom - Lokale bleiben zu
Palma - Bei Temperaturen von weit über 30 Grad sorgt ein Stromausfall am Ballermann für Frust unter den Urlaubern.
"Nervt Mega. Keine Klimaanlage im Zimmer funktioniert, Warmwasser auch nicht", schildert eine aufgebrachte Leserin ihre Strapazen gegenüber TAG24 am Samstagabend. So oder so ähnlich dürfte es vielen auf Mallorca gehen.
Nach Angaben des regionalen Stromversorgers "E-Distribución" sind seit Samstagabend mehrere Teile der beliebten Urlaubsinsel vom Stromnetz abgeschnitten, darunter rund 150 Haushalte zwischen Palma und der Partyhochburg S'Arenal.
Die Ursache für den Ausfall ist noch unklar.
Auf der Website des Stromversorgers wird bislang nur von einer Panne berichtet. Demnach ist die Stromversorgung in S'Arenal seit Samstagabend gegen 21.12 Uhr unterbrochen. Am Sonntagmorgen, gegen 9.15 Uhr, sollen die Lichter vorraussichtlich endlich wieder angehen: "Ihre Versorgung ist von einem Vorfall betroffen, wir arbeiten an der Lösung", schreibt E-Distribución.
Laut einem Bericht der "Mallorca Zeitung" sei es bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag zu mehreren Stromausfällen in dem Gebiet an der Südwestküste Mallorcas gekommen, wobei der Strom zwischenzeitlich immer mal wieder hätte angestellt werden können. Auch im berühmten Bierkönig sei es dunkel geworden.
Mallorca: Stromausfall mitten in Hochsaison - Public Viewing in Gefahr?
Bildaufnahmen verdeutlichen unterdessen die Auswirkungen des Ballermann-Blackouts: Menschen sitzen in dunklen Bars, einige Lokale haben entsprechend gar nicht erst geöffnet.
Der Stromausfall trifft Mallorca zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt, mitten in der Hochsaison.
Über die letzten Tage hinweg herrschte mit Temperaturen über 30 Grad perfektes Urlaubs- und Suff-Wetter. Auch am Sonntag werden die erwarteten 36 Grad wohl erheblich besser mit einer funktionierenden Klimaanlage auszuhalten sein.
Hinzu kommt, dass viele Menschen am Abend das WM-Finale direkt am Ballermann schauen wollen. Noch ist unklar, ob die Pannen bis dahin tatsächlich behoben werden können.
Titelfoto: Bildmontage: TAG24, Screenshot/E-Distribución

