Das hier war mal ein See! Tausende Fische qualvoll vertrocknet

Mexiko - In einem See im Norden Mexikos, der immer mehr Wasser verliert und dem Austrocknen nahe ist, sind tausende Fische verendet.

Dort, wo einmal Wasser war, bildeten sich aufgrund von Dürre tiefe Risse im Boden.
Dort, wo einmal Wasser war, bildeten sich aufgrund von Dürre tiefe Risse im Boden.  © Alex ARZAGA / AFP

Der Bustillos-See im Bundesstaat Chihuahua habe mehr als die Hälfte seines Wassers verloren, teilten Behörden am Mittwoch mit.

Der niedrige Wasserstand führe zu einer starken Konzentration von Schadstoffen und bedrohe Tiere und Pflanzen.

Vor einer Woche waren in ausgetrockneten Bereichen des Sees die ersten toten Fische auf dem rissigen Boden entdeckt worden.

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Die Entfernung der verwesenden Kadaver ist schwierig, weil Fahrzeuge im Schlamm stecken bleiben. Freiwillige streuten bereits Kalk aus, damit sich keine Krankheiten ausbreiten.

Hitze und Trockenheit haben den Fischen jegliches Leben entzogen.
Hitze und Trockenheit haben den Fischen jegliches Leben entzogen.  © Alex ARZAGA / AFP
Das Wasser im Bustillos-See geht immer weiter zurück, tote Fische sind die Folge.
Das Wasser im Bustillos-See geht immer weiter zurück, tote Fische sind die Folge.  © Alex ARZAGA / AFP

Mexiko kämpft mit extremer Hitze und Dürre

Mexiko ächzt seit Wochen unter Hitze und Dürre. In mehreren Städten, darunter auch die Hauptstadt Mexiko-Stadt, wurden Hitzerekorde gebrochen.

Den Gesundheitsbehörden zufolge sind seit Mitte März 125 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben.

Titelfoto: Bildmontage: Alex ARZAGA / AFP (2)

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