Massenvergiftung in Sushi-Restaurants: Hunderte Gäste liegen flach

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Göteborg (Schweden) - Aus einem Besuch im Sushi-Restaurant wurde im schlimmsten Fall ein Aufenthalt im Krankenhaus. In Schweden sorgt derzeit eine mögliche Massenvergiftung durch Sushi für Aufregung. Zwei Restaurants wurden geschlossen.

Hunderte Besucher klagten nach einem Besuch in Sushi-Lokalen bei Göteborg über Magen-Darm-Beschwerden. (Symbolfoto)
Hunderte Besucher klagten nach einem Besuch in Sushi-Lokalen bei Göteborg über Magen-Darm-Beschwerden. (Symbolfoto)  © 123rf/ yourapechkin

Zahlreiche Gäste klagten über massive Magen-Darm-Beschwerden nach einem Besuch im Gobi-Restaurant. Wie die Lokalzeitung "Lerums Tidning" zuerst berichtete, seien Menschen betroffen, die in den Filialen in Lerum und Floda, beides Vororte von Göteborg, gespeist haben.

"Wir haben eine große Anzahl von Meldungen dazu erhalten und gehen der Sache nach", erklärte Anna Engström, Leiterin der Umweltabteilung. Inzwischen sollen rund 300 Menschen (Stand 22. April) erkrankt sein.

Eine Kundin schrieb auf Facebook, dass es ihr nach dem Restaurantbesuch so schlecht ging, dass sie mit einem Krankenwagen in die Notaufnahme gebracht werden musste. Mutmaßlich wegen einer Lebensmittelvergiftung.

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Auch das Restaurant äußerte sich inzwischen und zeigte sich bestürzt. In einem Post auf Facebook erklärte man, dass schlechter Lachs mutmaßlich der Auslöser für die Beschwerden sei. Zuletzt hatte man den Lieferanten gewechselt.

Sushi-Restaurants bleiben bis auf Weiteres geschlossen

Die Umweltbehörde hat den Lokalen bereits einen Besuch abgestattet und Proben zur Analyse genommen. Inzwischen konnte auch der 18. April als der Tag eingegrenzt werden, an dem sich die Gäste mutmaßlich vergiftet haben.

Beide Restaurants bleiben geschlossen, bis ein Ergebnis der Fischproben vorliege, hieß es auf Facebook weiter. Die Schließung wolle man für eine gründliche Großreinigung nutzen.

Titelfoto: 123rf/ yourapechkin

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