Mutter (33) verkauft ihr ungeborenes Kind für eine Schönheits-OP!

Machatschkala (Dagestan/Russland) - Es ist an Schamlosigkeit kaum noch zu überbieten: Eine werdende Mutter ist nicht glücklich mit ihrem Äußeren. Die 33-Jährige träumt von einer Nasen-OP. Da kommt ihr die groteske Idee eines Nachbarn gerade recht.

Die 33-Jährige, deren Namen nicht veröffentlicht wurde, muss jetzt mit einer Anklage wegen Menschenhandels rechnen.
Die 33-Jährige, deren Namen nicht veröffentlicht wurde, muss jetzt mit einer Anklage wegen Menschenhandels rechnen.  © Telegram/mvd_Dagestan

Für die Summe von umgerechnet mehr als 3.800 Euro verkauft sie schließlich ihr Kind - einen Jungen, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal geboren war - an eine Frau, die sie nicht kennt, wie Daily Star berichtet.

Doch das Innenministerium der russischen Teilrepublik Dagestan hat der Rabenmutter das Handwerk gelegt.

Offenbar war es ein ausgeklügeltes Geschäft: Der Nachbar (29) der Frau trat wohl als Vermittler auf und fädelte den dubiosen Deal ein.

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Eine Familie hatte Interesse an dem Jungen, der laut Behördenangaben am 25. April dieses Jahres zur Welt kam.

Fünf Tage später - direkt nachdem die Frau aus dem Krankenhaus entlassen wurde - übergab sie das Baby gegen die ausgemachte Bezahlung.

Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist ein starkes Band. Doch der Rabenmutter war ihr Kind egal, sie wollte nur eine neue Nase! (Symbolbild)
Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist ein starkes Band. Doch der Rabenmutter war ihr Kind egal, sie wollte nur eine neue Nase! (Symbolbild)  © 123RF/seventyfour74

Die Rabenmutter wollte noch mehr Geld

Die neue Mutter will das Kind unbedingt behalten.
Die neue Mutter will das Kind unbedingt behalten.  © Telegram/mvd_Dagestan

"Sie stellte dann eine Verzichtserklärung auf die Rechte an dem Kind aus, und die Verdächtige erhielt von Dritten Geld in Höhe von 20.000 Rubel (umgerechnet etwa 339 Euro, Anm. d. Red.) für das Kind", teilte das Innenministerium auf Telegram mit.

Genau einen Monat später erhielt sie weitere 2000 Euro von den Käufern.

Doch dann kam es zu einem tragischen Zwischenfall. Dem Kleinen ging es plötzlich nicht gut und er musste im Krankenhaus behandelt werden.

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Dafür benötigten die neuen Eltern allerdings die Geburtsurkunde.

Sie wandten sich deswegen an die leibliche Mutter. Doch statt zu helfen, verlangte die 33-Jährige weitere 1500 Euro.

Da die Familie das Geld nicht rechtzeitig auftreiben konnte, flog das schamlose Geschäft schließlich auf.

Die Polizei nahm alle Beteiligten fest. Dann kam die Wahrheit heraus: Die 33-Jährige sagte vor Zeugen, dass sie sich eine Nasen-OP von dem Geld erhoffte. Offenbar hatte sie sich sogar schon um einen Termin bemüht.

Laut Behörden-Angaben wird die 33-Jährige wegen Menschenhandels angeklagt. Die neuen Eltern hingegen wollen das Kind wohl unbedingt behalten - zu wünschen wäre es dem kleinen Jungen.

Titelfoto: Montage: Telegram/mvd_Dagestan, Telegram/mvd_Dagestan

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