Wien (Österreich) - Bei den beinahe sommerlichen Temperaturen steigt wieder die Lust auf Eis. So auch bei Österreicher Wolfgang F., der mit einem Bekannten eine Eisdiele in Niederösterreich nahe Wien besuchte. Doch als er nach dem Eisschlecken einen Blick auf die Rechnung warf, wuchs der Ärger.
Doch von vorn: Bei ihrer favorisierten Eisdiele angekommen, entdeckten die beiden Männer eine "Riesenschlange", wie Wolfgang F. im Gespräch mit "Heute" erzählt. Um die lange Wartezeit zu umgehen, setzten sie sich an einen Tisch im Inneren des Lokals.
Die beiden bestellten sich einen Eiskaffee für 6,90 Euro und einen Joghurtbecher für 8,50 Euro. Nachdem sie ihr Eis aufgeschleckt hatten, verlangte der Österreicher die Rechnung. Doch als er einen genaueren Blick darauf warf, verging ihm die gute Laune.
Auf der Rechnung war neben ihren Schlemmereien noch ein dritter Posten aufgelistet: "Glas Aufpreis" mit jeweils 70 Cent stand auf der Quittung. "Ich bin sofort aufgestanden und habe am Tresen gefragt, ob wir Pfand bezahlt haben", berichtet Wolfgang F. weiter.
Die Antwort überraschte den Mann. Das Personal erklärte ihm, dass die 70 Cent für den Abwasch anfielen. "Das ist bei uns so", hieß es. Für Wolfgang F. komplett unverständlich. "Normalerweise ist das doch im Preis inkludiert."
Eisdiele verteidigt "Glas Aufpreis"
Die Inhaberin der Eisdiele verteidigte sich auf Nachfrage von "Heute": "Wir haben keine separaten Tischpreise, wir verlangen eben diesen Aufpreis – das steht bei uns vor dem Lokal auf einem Schild." Doch Wolfgang F. will einen solchen Hinweis nicht gesehen haben.
Er betont, dass es ihm nicht um die 70 Cent gehe, sondern dass man so keine Kunden behandle. Wolfgang F. will diesen Umgang nicht hinnehmen und zieht Konsequenzen: "Wir werden diesen Eissalon nicht mehr besuchen!"