Wahnsinnsfahrt in Österreich: Elfjährige stehlen Auto und rasen über Autobahn

Schwanenstadt/Traun (Österreich) - Dieser Anblick dürfte einer Tankstellenmitarbeiterin aus Österreich noch lange in Erinnerung bleiben. Während ihrer Schicht am gestrigen Montag hielt ein Auto an einer Tankstelle an - doch hinter dessen Steuer saßen keine Erwachsenen, sondern zwei elfjährige Jungen.

Die beiden Jungen sollen eigenen Angaben zufolge sogar auf der Autobahn in Richtung Traun gefahren sein. (Symbolfoto)
Die beiden Jungen sollen eigenen Angaben zufolge sogar auf der Autobahn in Richtung Traun gefahren sein. (Symbolfoto)  © Peter Kneffel/dpa

Noch ehe die beiden Kinder den Wagen wieder starten konnten, hielt die Frau sie an und rief unverzüglich die Polizei.

Laut einer Mitteilung der Landespolizeidirektion war das Fahrzeug bereits am Montagvormittag als vermisst gemeldet worden. Als die Beamten am Ort des Geschehens ankamen, erzählten die beiden Knaben von ihrem lebensmüden Ausflug.

So sollen sie gezielt in ihrem Wohnort im rund 45 Kilometer entfernten Schwanenstadt nach nicht abgeschlossenen Autos gesucht haben. Als sie schließlich ein passendes, offenes Auto gefunden hatten, sahen sie in diesem zufälligerweise den Ersatzschlüssel - und entschieden sich kurzerhand, den Motor zu starten und in den nächstgelegenen Ort zu fahren.

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Eigenen Angaben zufolge fuhren sie dabei nicht ausschließlich über Landstraßen, sondern auch über die Autobahn.

Als sie schließlich an ihrem Zielort ankamen, sollen sie noch eine Runde in einem Parkhaus gedreht haben, ehe sie das Auto schließlich an der Tankstelle abstellten.

Elfjährige sollen mehrere Pausen während ihrer Fahrt eingelegt haben

Aus einem Bericht des öffentlichen Rundfunks "ORF" geht hervor, dass die beiden gar nicht wussten, was sie mit ihrer Wahnsinnsfahrt anrichten würden.

Einer der beiden erklärte zudem gegenüber den Polizisten, dass sie auf ihrem Weg mehrere Fahrpausen eingelegt hätten. Schließlich konnten sie wegen ihrer geringen Größe das Auto noch nicht richtig bedienen.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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