Grausame Entdeckung: Dutzende Babyleichen in Hauseinfahrt gefunden

Lutoryż (Polen) - Bei Arbeiten auf einem Grundstück in Polen haben Bauarbeiter am Mittwoch einen schockierenden Fund gemacht: Mit ihrem Bagger stießen sie auf die Überreste zahlreicher toter Embryonen.

Seit Tagen durchkämmen Ermittler das Gelände. (Symbolfoto)  © 123RF/alexstockphoto21

Neben den vergrabenen menschlichen Föten seien auf dem Gelände auch medizinische Abfälle, darunter Paraffinblöcke, entdeckt worden, berichtete unter anderem die britische Zeitung "The Sun".

Demnach hatten die Bauarbeiter nach dem Horror-Fund Mitte der Woche umgehend die Polizei sowie die zuständigen Behörden alarmiert.

Im Zentrum der Ermittlungen steht dem Bericht zufolge eine 57-jährige Pathologin, die früher Eigentümerin und Bewohnerin des Grundstücks war. Sie konnte am Freitag festgenommen werden.

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Ein junges polnisches Paar hatte das Anwesen kürzlich von der Ärztin gekauft und anschließend mit den Umbauarbeiten im Garten und in der Einfahrt begonnen, wobei der grausige Fund zutage kam.

"Unter den Trümmern befanden sich ein menschlicher Fötus und andere Überreste, bei denen es sich um menschliche Föten im Frühstadium oder deren Fragmente gehandelt haben könnte", teilte die Staatsanwaltschaft mit. Schätzungen zufolge seien insgesamt bis zu 30 tote Embryos unter der Erde begraben worden.

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Festgenommener Pathologin droht Haftstrafe

Die Verdächtige soll inzwischen zugegeben haben, "medizinische Abfälle" auf dem Grundstück vergraben zu haben, ihre Schuld jedoch nicht ausdrücklich eingeräumt haben. Polizeibeamte haben derweil Krankenakten und Patientendokumente beschlagnahmt.

Aktuell gehen die Ermittler davon aus, dass die Pathologin die Föten in ihrem Garten verscharrt hat, statt sie ordnungsgemäß zu entsorgen – möglicherweise, um Kosten zu sparen.

Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu zwölf Jahre Haft.

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