Marcapomacocha (Peru) - Ein Reisebus ist am Sonntag in einer Bergregion in Peru von der Straße gestürzt. Neun Menschen kamen dabei ums Leben, 15 weitere wurden verletzt.
Wie die Feuerwehr von La Oroya in einem Statement auf Facebook schrieb, ereignete sich der Unfall auf der Straße nach Marcapomacocha. Gut 15 Kilometer vom Rajuntay entfernt, einem Berg in den Anden, sei der Bus umgekippt.
Aufnahmen zeigen den weißen Bus verbeult abseits der Straße am Fuße eines Berges liegen. Rettungskräfte tummelten sich am Unglücksort.
"Bei unserer Ankunft wurde sofort eine Notfalltriage durchgeführt, um die Opfer nach der Schwere ihrer Verletzungen einzustufen und ihre Evakuierung in Gesundheitseinrichtungen mit größerer Versorgungskapazität zu priorisieren", teilte die Feuerwehr mit.
Den Behörden zufolge hätten sich 25 Touristen samt ihrer Reiseführer an Bord befunden. Neun Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben, sieben von ihnen verstarben noch vor Ort, zwei weitere erlagen ihren Verletzungen später im Krankenhaus.
15 weitere Insassen wurden verletzt, sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist bislang unklar.