Aus Rache eiskalt ermordet? Deutscher Schönheitschirurg in Spanien erschossen

Marbella (Spanien) - Aus Rache ermordet? In Spanien wurde am Mittwoch ein Schönheitschirurg in einer Klinik erschossen. Dabei soll es sich um Dr. Alexander Aslani (57) handeln, der ursprünglich aus Köln stammt. Möglicherweise handelt es sich beim Täter um einen ehemaligen Patienten des Beauty-Docs.

Der deutsche Schönheitschirurg Dr. Alexander Aslani (57) soll in seiner eigenen Klinik im spanischen Marbella erschossen worden sein.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/dr._aslani

Der Ablauf der Tat klingt wie aus einem Thriller: Am Mittwochabend betrat laut The Sun eine schwarz gekleidete Person die "Cirumed"-Klinik in Marbella.

Vor den Augen von Patienten zückte der Mann dann plötzlich eine Waffe und schoss drauflos.

Dabei soll Schönheitschirurg Aslani mehrere Treffer erlitten haben, unter anderem in den Kopf. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, er wurde kurz darauf in einem Krankenhaus für tot erklärt.

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Der Täter soll nach dem Mord mithilfe eines Komplizen auf einem Motorrad geflohen sein.

Bisher konnte kein Tatverdächtiger gefasst werden. Aus Ermittlerkreisen will die spanische Nachrichtenagentur "EFE" erfahren haben, dass die Polizei ein gezieltes Attentat auf den Beauty-Doc vermutet.

Dass es sich beim Toten um den 57-jährigen Deutschen handeln soll, hätte die Policía Nacional gegenüber spanischen Medien bestätigt.

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War der Täter ein unzufriedener Ex-Patient?

Der Arzt, der ursprünglich aus Köln stammt, könnte wohl aus Rache getötet worden sein.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/dr._aslani

Ob der Täter Gerüchten zufolge tatsächlich ein ehemaliger Patient des Schönheitschirurgen war, der sich wegen eines angeblich missglückten Eingriffs rächen wollte, muss die Polizei nun herausfinden.

Dr. Aslani, der eigentlich aus Köln stammt, arbeitet seit 2008 in Marbella, wo er die Cirumed-Klinik gründete. Nach seinem Studium in Innsbruck zog es ihn für eine Facharztausbildung nach Südafrika.

Der Experte für Brazilian-Butt-Lifts (BBL) hatte auf Instagram eine riesige Followerschaft. Über 200.000 User verfolgten auf der Plattform seine Arbeit und sein Privatleben.

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Nach der Schreckensnachricht über seinen Tod war die Anteilnahme auf seinem Profil groß:

"Er war nicht nur ein Zauberer in der Welt der Chirurgie, sondern auch ein wunderbarer, herzlicher und fürsorglicher Mensch mit der unglaublichen Gabe, das Leben anderer positiv zu verändern", schreibt ein ehemaliger Patient. "Er hat nicht nur meinen Körper verändert, sondern mir auch mein Selbstvertrauen zurückgegeben – etwas, wofür ich ihm nie genug danken kann. ❤️"

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