Teenager muss mit Schmerzen im Krankenhaus: Ärzte können nicht fassen, was sie in seinem Bauch finden

Diyarbakir (Türkei) - Als ein 15-Jähriger mit starken Bauchschmerzen und Übelkeit ins Krankenhaus kam, rechneten die Ärzte wohl mit vielem. Doch das, was sie im Bauch des Teenagers fanden, schockierte und verwirrte die Mediziner gleichermaßen.

Professor Dr. Yasar Dogan (l.) und sein Team staunten nicht schlecht, als sie mehrere Fremdkörper aus dem Bauch eines Teenagers entfernten.
Professor Dr. Yasar Dogan (l.) und sein Team staunten nicht schlecht, als sie mehrere Fremdkörper aus dem Bauch eines Teenagers entfernten.  © Facebook/Prof Dr Yaşar DOĞAN

Der Junge aus Diyarbakir im Südosten der Türkei wurde von seiner Familie eingeliefert, nachdem er über Übelkeit und Bauchschmerzen geklagt hatte, wie der britische Mirror berichtete.

Ein Röntgenbild offenbarte kurz danach einen mit Plastik überzogenen Alptraum: Der 15-Jährige hatte ein Handy-Ladekabel verschluckt!

Nach der ungewöhnlichen Diagnose brachte ein Krankenwagen den Teenager in das etwa drei Stunden entfernte Firat-Universitätskrankenhaus in der türkischen Stadt Elazig. Dort wurde der kuriose Fall einem Spezialisten übergeben, welcher den Fremdkörper entfernen sollte.

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Der Leiter der Abteilung für pädiatrische Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung, Professor Dr. Yasar Dogan, und sein Team entfernten den Fremdkörper mithilfe eines Endoskopieverfahrens.

"Wir hatten offensichtlich Schwierigkeiten, das Kabel zu entfernen, da ein Ende des Kabels in den Dünndarm gelangt war", so Dogan. Neben dem Kabel fanden die Ärzte zudem noch einen Haargummi.

Im Bauchraum des 15-Jährigen befand sich neben einem Haargummi auch noch ein langes Ladekabel.
Im Bauchraum des 15-Jährigen befand sich neben einem Haargummi auch noch ein langes Ladekabel.  © Facebook/Prof Dr Yaşar DOĞAN

15-Jähriger Patient übersteht den Eingriff und ist nun wieder gesund

Als dann endlich alles, was nicht in den Magen eines Menschen gehört, aus dem Jungen entfernt worden war, staunten die Mediziner nicht schlecht, als sie die volle Länge des Ladekabels in Augenschein nahmen. Komplett ausgestreckt maß das USB-Kabel einen ganzen Meter!

Dr. Dogan erklärte abschließend: "Nachdem der Eingriff erfolgreich abgeschlossen war, wurde der Patient gesund nach Hause entlassen."

Die Umstände, unter denen das Ladekabel und der Haargummi in den Magen des Jungen gelangten, blieben hingegen unklar.

Titelfoto: Facebook/Prof Dr Yaşar DOĞAN

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