23-Jährige im Zug brutal erstochen: Mutmaßlicher Täter nicht verhandlungsfähig
North Carolina (USA) - Eine junge Frau (†23), die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen war, wurde im US-Bundesstaat North Carolina brutal erstochen. Ein bereits polizeibekannter Obdachloser (35) ist wegen Mordes angeklagt worden, soll jedoch verhandlungsunfähig sein.
Wie New York Post berichtet, wurde Iryna Zarutska am 22. August 2025 hinterhältig von hinten mit einem Taschenmesser mehrfach attackiert und tödlich an der Kehle verletzt.
Schockierende Überwachungsaufnahmen ihrer letzten Momente erschütterten die Welt.
Die Polizei konnte den Angreifer, DeCarlos Brown Jr. (35), wenige Minuten später am Bahnsteig festnehmen. Nach einer psychiatrischen Untersuchung wurde er wegen vorsätzlichen Mordes angeklagt.
Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft und wartet auf seinen Prozess, bei dem ihm die Todesstrafe drohen könnte.
Doch nun die Wendung: Laut einem am Dienstag eingereichten Antrag, in dem seine Anwälte eine Verschiebung des Prozesses beantragen, wurde der 35-Jährige bereits am 29. Dezember 2025 in einem Krankenhaus als verhandlungsunfähig befunden.
Die Ergebnisse waren zuvor unter Verschluss gehalten worden.
Der Prozess könnte sich nun verzögern
Ein Richter muss nun entscheiden, ob er den Befund anerkennt. Sollte dies der Fall sein, wird der Prozess so lange verzögert, bis er wieder für verhandlungsfähig befunden wird.
Nach dem Recht des US-Bundesstaates North Carolina ist ein Angeklagter nur dann verhandlungsunfähig, wenn er die Art der Anklagepunkte nicht versteht, seine Rolle im Gerichtsverfahren nicht begreifen und sich nicht selbst verteidigen kann.
Titelfoto: Bildmontage: Instagram/Screenshot/lucaveros225, Charlotte Area Transit System
