Eingeklemmt in Chemikalien-Mischer: Familienvater tot

Arizona (USA) - Horror-Unfall auf der Arbeit: Ein Mann lag mehrere Stunden eingeklemmt in einem Chemikalien-Mischer und erlag Tage später seinen Verletzungen.

Jose Fernando Partida (†57) starb Tage nach seinem schweren Unfall.  © Bildmontage: gofundme/Brenda Negrete

Jose Fernando Partida (†57) arbeitete in dem US-Unternehmen Gowan Milling LLC, das sich auf die industrielle Lohnfertigung und Verarbeitung von Chemikalien spezialisiert. Am 4. Januar kam es an jenem Ort zu einem schrecklichen Arbeitsunfall, so die New York Post.

Jose und sein Kollege waren dabei, einen Industriechemikalien-Mischer von innen zu reinigen, als dieser versehentlich angeschaltet wurde. Während sich der eine Mitarbeiter rechtzeitig retten konnte, wurde der 57-Jährige eingeklemmt. Der Strom wurde umgehend abgeschaltet.

"Das Traurige ist, dass er währenddessen (...) um Hilfe bettelte", erzählte Omar, Joses Sohn, gegenüber dem Portal Arizona's Family.

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Auch wenn die Rettungskräfte direkt nach dem Vorfall alarmiert wurden, dauerte die Befreiung des zweifachen Familienvaters ganze fünf Stunden lang. Aufgrund der gefährlichen Chemikalien musste ein Gefahrstoffteam anrücken.

Bei dem Unfall zog sich Jose Prellungen am ganzen Körper zu und brach sich ein Bein, ein Arm und mehrere Rippen.

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Hilfsbereiter Mann mit Leidenschaft für Sport

Jose hinterlässt einen Sohn und eine Tochter.  © gofundme/Brenda Negrete

"Ich stelle mir vor, wie es ist, fünf Stunden lang dort zu sein und all den Schmerz zu ertragen", sagte Omar. "Ich glaube nicht, dass mein Vater das verdient hat."

Knapp eine Woche nach dem Unfall erlag Jose seinen Verletzungen im Krankenhaus.

Seinen Vater beschrieb Omar als sportliebenden Mann, der immer sehr hilfsbereit war. "Er hat immer versucht, uns zu helfen, und wenn wir Probleme hatten, war er für uns da. Er hatte immer eine Antwort für mich."

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"Wir haben nach Bekanntwerden der Verletzung unseres Mitarbeiters umgehend unser Notfallprotokoll in Kraft gesetzt und unter anderem Rettungssanitäter und andere Ersthelfer alarmiert", erklärte ein Mitarbeiter des Unternehmens gegenüber Arizona's Family.

"Wir sind zutiefst betrübt über den Verlust unseres Mitarbeiters und sprechen seiner Familie in dieser schweren Zeit unser aufrichtiges Beileid aus", hieß es weiter.

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