Einreise verweigert: Deutscher stirbt in US-Gewahrsam!

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Harlingen (Texas/USA) - Ein deutscher Senior ist in Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde (ICE) im Alter von 85 Jahren verstorben! Wie ICE mitteilte, habe Adrian Andreas F. am 28. August 2025 am Grenzübergang Colombia Solidarity Bridge in Laredo (Texas) die Einreise in die Vereinigten Staaten beantragen wollen.

Die US-Einwanderungsbehörde (ICE) sorgte aufgrund ihres rabiaten Vorgehens gegen Migranten zuletzt wenig positive Schlagzeilen.
Die US-Einwanderungsbehörde (ICE) sorgte aufgrund ihres rabiaten Vorgehens gegen Migranten zuletzt wenig positive Schlagzeilen.  © Andres Kudacki/AP/dpa

Weil er keine gültigen Einreisedokumente besaß, wurde ihm die Einreise aus dem Nachbarland Mexiko verweigert. Am 29. August 2025 wurde F. in die Obhut der Einwanderungsbehörde überstellt und fortan als "illegal alien", also ein Ausländer, der sich unerlaubt im Land aufhält, in den Akten geführt.

Am 1. Oktober brachte ihn die ICE in einer Rehabilitations- und Pflegeeinrichtung unter.

Wegen Demenz, Bluthochdruck, kognitiven Beeinträchtigungen und Magengeschwüren sei der Deutsche Anfang November 2025 in das Krankenhaus Valley Baptist Medical Center in Harlingen verlegt und dort bis zu seinem Tod betreut worden.

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Am 24. Juni dieses Jahres habe der diensthabende Arzt gegen 4.30 Uhr festgestellt, dass Adrian Andreas F. nicht mehr am Leben ist.

Todesursache des deutschen Seniors ist noch offen, Obduktion soll Klarheit bringen

Adrian Andreas F. wollte laut ICE am Grenzübergang Colombia Solidarity Bridge in Laredo in die USA einreisen. (Archivfoto)
Adrian Andreas F. wollte laut ICE am Grenzübergang Colombia Solidarity Bridge in Laredo in die USA einreisen. (Archivfoto)  © Marco Ugarte/AP/dpa

ICE selbst habe gemäß internationalen und nationalen Vorgaben das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland sowie eine von F. angegebene Kontaktperson über dessen Tod informiert.

Die Behörde betonte, dass alle Personen in ICE-Gewahrsam "in einer sicheren und menschenwürdigen Umgebung" untergebracht seien. Zudem sei "eine umfassende medizinische Versorgung vom Zeitpunkt der Aufnahme bis zum Ende des Aufenthalts" gewährleistet.

Woran der deutsche Senior Adrian Andreas F. letztendlich im US-Gewahrsam gestorben ist, teilte die Behörde nicht mit.

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Die offizielle Todesursache stünde noch aus und solle durch eine Obduktion geklärt werden.

Erstmeldung am 3. Juli 2026, 11.56 Uhr. Update um 12.18 Uhr.

Titelfoto: Andres Kudacki/AP/dpa

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