Familiendrama in Iowa: Sieben Tote in beschaulicher Kleinstadt
Muscatine (Iowa) - Ein unfassbares Familiendrama hat das Leben in einer idyllischen Kleinstadt auf den Kopf gestellt. Ein 52-jähriger Mann löschte nach einem häuslichen Streit mutmaßlich fast seine gesamte Verwandtschaft aus, bevor sich der Täter vor den Augen der Polizei selbst richtete.
Es ist kurz nach Montagmittag in der beschaulichen 23.500-Einwohner-Stadt Muscatine am Mississippi-River, als plötzliche Schüsse die Ruhe zerreißen.
Als die Beamten an einem Wohnhaus in der Park Avenue eintreffen, bietet sich ihnen ein Bild des Grauens: Sie finden vier Menschen mit schweren Schusswunden, für die jede Hilfe zu spät kommt.
In einem weiteren Wohnhaus entdecken Ermittler die Leiche eines Mannes, kurz darauf stürmen sie eine lokale Metallwerkstatt und finden dort ein sechstes Opfer. Unter den Toten befinden sich zwei Schüler und zwei Angestellte des örtlichen Schulbezirks. Sie alle waren offenbar mit dem Schützen verwandt.
Die Polizei leitet sofort eine Großfahndung nach dem Killer ein und kann ihn wenig später an einem Fußgängersteg am Flussufer einkesseln. "Noch während des Gesprächs mit Ryan nahm sich dieser das Leben", berichtet Polizeichef Anthony Kies sichtlich bewegt.
Trotz sofortiger Erster Hilfe stirbt der vorbestrafte Täter vor Ort. Kies findet deutliche Worte für das Grauen: "Mir fehlen heute einfach die Worte. Für diese Tat des Bösen und das, was sie unserer Gemeinschaft angetan hat."
Solltet Ihr selbst von Suizid-Gedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.
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