Feuerwehrmann starb während 9/11: Am Hochzeitstag seiner Tochter wird er besonders geehrt
New York City (USA) - Ein Mann starb als Held: Während der Terroranschläge am 11. September 2001 verlor Kenneth bei einer Rettungsaktion sein Leben. 24 Jahre später feierte seine Tochter Kristin ihre Hochzeit - und hatte ihren Vater auf ganz besondere Weise an ihrer Seite.
Alles in Kürze
- Feuerwehrmann Kenneth starb während 9/11 als Held.
- Tochter Kristin ehrt Vater an ihrem Hochzeitstag.
- Ehemalige Kollegen unterstützen Kristin vor Traualtar.
- Kristin posiert mit Feuerwehrleuten und Familienmitgliedern.
- Hochzeitstag wird durch Geste der Feuerwehr unvergesslich.

Am Mittwoch trat Kristin vor den Traualtar - zuvor lief sie allerdings auf neun ehemalige Kollegen ihres Vaters zu.
Kenneth war damals Feuerwehrmann vor Ort, als die entführten Flugzeuge die Twin-Tower in der US-Metropole New York City trafen, so die New York Post.
Laut den Erzählungen seiner Tochter blieb der 40-Jährige zwischen den Trümmern bei einem Mann stehen, der einen Herzinfarkt erlitten hatte.
Seine Kollegen mahnten ihn, es gebe Wichtigeres zu tun, doch er wollte den Mann nicht allein lassen - kurz darauf verstarb er. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits seit über zwei Jahrzehnten als Feuerwehrmann tätig - begonnen hatte er mit jungen 18 Jahren.
Zu Ehren Kenneths versammelten sich die Feuerwehrleute nun vor wenigen Tagen vor einem Hotel, um Kristin beizustehen.
Kristin posiert mit den ehemaligen Kollegen ihres Vaters

"Es war wirklich surreal, hinauszugehen und so viele Feuerwehrmänner zu sehen. Dieser Anblick rührte mich zu Tränen", erzählte die gerührte Braut.
Sie fügte hinzu: "Dass sie dort waren - zusammen mit beiden ihrer Feuerwehrwagen - war etwas ganz Besonderes. Es fühlte sich an, als wäre mein Vater direkt bei mir und würde mich den Gang hinunterbegleiten. Ich bin den Feuerwehrleuten so dankbar, dass sie meinen Hochzeitstag so bedeutungsvoll und unvergesslich gemacht haben."
Sichtlich bewegt posierte Kristin schließlich mit den Rettungskräften neben den beiden Feuerwehrautos, gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder - so entstanden unvergessliche Bilder.
Kristin erklärte, dass sie versuchten, nicht zu weinen, doch niemand konnte die Tränen zurückhalten. Alle wussten, dass ihr Vater an diesem besonderen Tag dabei hätte sein müssen.
Auch wenn Kenneth sie nicht zum Traualtar führen konnte, habe sie das Gefühl gehabt, er sei jeden Schritt des Weges bei ihr gewesen.
Titelfoto: Screenshot/Instagram/ kristinscnacky