Feuerwehrmann tot! Riesige Explosion während Einsatz aufgrund Gasgeruch

Sterling (USA) - Ein Feuerwehreinsatz in Sterling (Virginia, USA) endete in einer Tragödie! Ein Brandbekämpfer kam ums Leben, mehrere Feuerwehrleute wurden unter Trümmern begraben.

Einsatzkräfte am Ort der Explosion. Von dem Wohnhaus ist kaum noch etwas übrig geblieben.
Einsatzkräfte am Ort der Explosion. Von dem Wohnhaus ist kaum noch etwas übrig geblieben.  © X/LoudounFire

Wie die Feuerwehr von Loudoun County am heutigen Samstag bekannt gab, ereignete sich der erschütternde Vorfall am gestrigen Freitagabend (Ortszeit). Gegen 19.38 Uhr (Ortszeit) ging ein Notruf ein, in dem ein Gasgeruch vor einem Wohnhaus gemeldet wurde.

Beim Eintreffen vor Ort bemerkten Feuerwehrleute, dass ein unterirdischer 500-Gallonen-Flüssiggastank (rund 1892 Liter) ein Leck hatte. Daraufhin forderten sie weitere Verstärkung an.

Wenig später meldeten die Einsatzkräfte vor Ort eine laut Mitteilung "katastrophale Explosion", bei der großen Teile des Wohnhauses zerfetzt wurden.

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Mehrere Feuerwehrleute wurden unter den Trümmern begraben und setzten Notrufe ab - einer von ihnen verstarb noch am Unfallort. Zehn Brandbekämpfer kamen mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.

Auch zwei Zivilisten mussten mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen behandelt werden.

Der schlimmste Anruf

"Ich würde sagen, das ist der schlimmste Anruf, auf den wir reagieren können, und das ist eine Zeit, in der wir uns gegenseitig unterstützen und zusammenhalten müssen", sagte James Williams, der stellvertretende Leiter der Feuerwehr und des Rettungsdienstes von Loudoun County gegenüber dem US-Sender NBC. Laut Williams seien unter den verwundeten Feuerwehrleuten auch Schwerverletzte.

Das gesamte Haus wurde augenscheinlich dem Erdboden gleichgemacht. Hubschrauber-Aufnahmen des Senders zeigen, dass nur noch der Schornstein des Wohnhauses zu stehen scheint. Überall liegen Trümmerteile.

Die Behörden ermitteln nun, wie es zur Explosion kommen konnte. Der verstorbene Feuerwehrmann "wurde in das Büro des leitenden Gerichtsmediziners gebracht, um die Ursache und die Art des Todes zu bestimmen", heißt es laut offiziellen Angaben.

Titelfoto: X/LoudounFire

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