Hitzestress und Hot-Dog-Wettessen: USA feiern ihre Unabhängigkeit
New York (USA) - Paraden, Volksfeste und Feuerwerke: Die USA haben den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit von Großbritannien gefeiert.
Im ganzen Land erinnerten Veranstaltungen an die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776. Trotz der festlichen Stimmung standen die Feierlichkeiten vielerorts unter dem Eindruck einer außergewöhnlichen Hitzewelle.
Besonders in New York und Washington stiegen die Temperaturen auf fast 40 Grad Celsius, wodurch einzelne Veranstaltungen eingeschränkt oder abgesagt werden mussten.
Besonders eindrucksvoll war die sogenannte Parade of Tall Ships. Mehr als 30 historische Großsegler und Marineschiffe fuhren durch den New Yorker Hafen und unter der Brooklyn Bridge hindurch, darunter auch die deutsche Gorch Fock.
Ein weiterer fester Bestandteil des amerikanischen Nationalfeiertags: Das traditionsreiche Nathan's Hot-Dog-Wettessen im New Yorker Stadtteil Coney Island.
Bereits zum 18. Mal sicherte sich Joey Chestnut (42) den Titel bei den Männern und setzte sich trotz der drückenden Hitze mit 66 Brötchen samt Würstchen in zehn Minuten durch.
Bei den Frauen verteidigte Miki Sudo (40) mit fast 39 Hot Dogs ihren Titel. Tausende Zuschauer verfolgten den Wettbewerb, der längst als Kultveranstaltung des Independence Day gilt.
Donald Trump warnt vor "kommunistischer Bedrohung"
US-Präsident Donald Trump (80) stellte den Feiertag währenddessen in den Mittelpunkt einer patriotischen Botschaft. Bei einer Rede am Mount Rushmore (South Dakota) und später in Washington würdigte er die Gründerväter, die Streitkräfte und die amerikanische Freiheit.
Zugleich nutzte er den Jahrestag für scharfe Angriffe auf die Demokraten - diese würden die amerikanischen Werte untergraben und gar eine "kommunistische Bedrohung" darstellen. Seine Kritik verband Trump dabei mit den Themen Einwanderung und innere Sicherheit.
Titelfoto: Richard Ellis/ZUMA Press Wire/dpa
