Lawrenceville (USA) - Schreckliche Tragödie in den USA: Im US-Bundesstaat Georgia ist ein einjähriges Kind in einem überhitzten Auto ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Mutter des Jungen.
Die Frau war am Mittwoch (29. Juli) zur Arbeit in einem Krankenhaus gegangen und hatte ihren Sohn in dem geparkten Wagen zurückgelassen.
Wie das US-Magazin "People" berichtet, soll die 29-Jährige ihre beiden älteren Kinder zuvor in der Kita abgeliefert haben und anschließend weiter zur Arbeit gefahren sein.
Als sie gegen 7 Uhr morgens an der Klinik ausgestiegen sei, habe sie vergessen, dass ihr einjähriger Sohn noch angeschnallt auf der Rückbank saß.
Erst rund neun Stunden später, gegen 16 Uhr am Nachmittag, bemerkte ein Krankenhausmitarbeiter den regungslosen Jungen in dem verschlossenen Auto und schlug sofort Alarm.
Doch für den Einjährigen kam jede Hilfe zu spät. Mehrere Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos, das Kind war bereits verstorben.
Mutter nach Hitze-Tod ihres Sohnes festgenommen
Nach Angaben der Polizei sei die Mutter des Jungen nach dem tragischen Unglück "am Boden zerstört" gewesen. Sie wurde wenig später festgenommen und sitzt inzwischen im Gefängnis.
Der 29-Jährigen werden Mord zweiten Grades sowie Kindesmisshandlung zweiten Grades vorgeworfen.
Besonders erschreckend: Der Innenraum des Wagens, in dem der kleine Junge eingesperrt war, soll sich auf etwa 47 Grad Celsius aufgeheizt haben - obwohl die Außentemperatur nur bei rund 30 Grad Celsius lag.
Dem Bericht zufolge handelt es sich bereits um den 17. Fall in diesem Jahr, bei dem ein Kind in den USA in einem überhitzten Auto gestorben ist.