New Orleans (USA) - Im US-Bundesstaat Louisiana ist eine schwangere Frau (†17) auf tragische Weise ums Leben gekommen. Ihr Baby konnte jedoch gerettet werden.
Wie Mirror berichtet, war Katelynn Strate im siebten Monat schwanger, als sie als Beifahrerin in einem Streit von einem anderen Verkehrsteilnehmer am Kopf durch eine Kugel schwer verletzt wurde.
Die Teenagerin wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht, wo ihr Baby etwa 30 Minuten nach der Schießerei per Not-Kaiserschnitt zur Welt kam.
Katelynn wurde zunächst an lebenserhaltende Geräte angeschlossen, doch die Ärzte gingen nicht davon aus, dass sie sich noch erholen würde.
Deshalb entschieden ihre Eltern schlussendlich schweren Herzens dafür, die Geräte abzuschalten und die Organe der 17-Jährigen zu spenden.
Das 28 Wochen alte Baby befindet sich auf der Neugeborenen-Intensivstation, ist stabil und wird medizinisch betreut.
Verdächtiger wird wegen Mordes angeklagt
Der 54-jährige Barry West, der den Schuss auf das Fahrzeug abgegeben haben soll, wird nun wegen Mordes und illegaler Waffenverwendung angeklagt.
Er behauptete zunächst, die Insassen hätten zuerst auf ihn geschossen, doch die Beweislage zeigt das Gegenteil.
Das Sheriff-Büro erklärte: "West feuerte einen Schuss auf den vor ihm fahrenden Ford Expedition ab, in der sich das Opfer auf dem Beifahrersitz befand. Als der Fahrer bemerkte, dass das Opfer getroffen war, rief er sofort den Notruf und brachte sie ins Krankenhaus."
Um Familie finanziell zu entlasten, wurde eine GoFundMe-Seite eingerichtet
Um die Familie bei den Kosten zu unterstützen, wurde eine GoFundMe-Seite ins Leben gerufen.
Dort heißt es: "Wir sammeln Spenden in Gedenken an Katelynn [...], die in Ponchatoula, Louisiana, auf tragische Weise ums Leben kam, während sie in der 27. Schwangerschaftswoche war. Ihr Baby hat überlebt. Wir bitten nun um Unterstützung für die Beerdigungskosten von Katelynn, die Arztrechnungen sowie die notwendigen Babyartikel für ihre Großmutter, die sich nun um das Baby kümmern wird. Jede Hilfe ist herzlich willkommen."