Kleiner Sonnenschein klagt über Bauchweh: Tage später folgt der Riesen-Schock

Utah - Noch vor wenigen Wochen war die kleine Adalae (2) ein aufgewecktes, lebensfrohes Kleinkind, das voller Energie durch die Welt hüpfte. Doch aus einem scheinbar harmlosen Wehwehchen entwickelte sich plötzlich ein unvorstellbares Drama. Am Ende stand eine Schock-Diagnose, die das Leben einer ganzen Familie völlig auf den Kopf stellte.

Eine intensive Untersuchung am 29. Mai brachte die schockierende Diagnose zum Vorschein.  © Screenshot Instagram: marissawheelerliving

Es begann alles mit vermeintlich simplen Bauchschmerzen. Ende Mai wurde das zweijährige Mädchen auf einmal furchtbar müde, verweigerte Essen und Trinken und bekam hohes Fieber. Immer wieder klammerte sie sich jammernd an ihren Bauch.

Ihre Mutter Marissa (31) reagierte sofort und brachte die Kleine in eine Notaufnahme im US-Bundesstaat Utah. Die Ärzte tippten zunächst auf eine Streptokokken-Infektion im Hals und schickten die Familie mit Antibiotika im Gepäck wieder nach Hause.

Doch als das Auto über Bodenwellen fuhr und Adalae jedes Mal vor Schmerz "Aua" schrie, wusste die junge Mutter ganz tief im Inneren: Hier stimmt irgendetwas ganz und gar nicht!

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Die kleine Adalae kämpfte sich tapfer durch die ganzen Untersuchungen.  © Screenshot Instagram, marissawheelerliving

Über die sozialen Netzwerke lässt Marissa die Welt an diesem harten Kampf teilhaben. Auf Instagram teilt die verzweifelte Mama herzzerreißende Schnappschüsse aus dem Krankenhaus: Sie zeigen die kleine Maus, wie sie schlafend im Krankenbett liegt oder beim MRT ganz fest die Hand ihrer Mama hält.

Innerhalb von nur 48 Stunden war das Mädchen so schwach geworden, dass sie nicht einmal mehr laufen konnte. Ihr Herz raste im Schlaf mit unglaublichen 170 Schlägen pro Minute.

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Der kleine Sonnenschein muss zur Not-OP

Auf Instagram bedankt sich Mama Marissa zutiefst gerührt für die riesige Welle der Hilfsbereitschaft und die vielen Spenden aus der Community.  © Bildmontage: Instagram, marissawheelerliving

Marissa vertraute auf ihren Mutterinstinkt und lieferte ihre Tochter in einer anderen Klinik ein – eine Entscheidung, die Adalae wohl das Leben rettete. Die Ärzte ordneten sofort einen Ultraschall und ein CT an.

Wo die Mutter eigentlich eine Blinddarmentzündung vermutete, kam die Schock-Nachricht: Ein riesiger Tumor füllte bereits den gesamten Bauchraum des kleinen Mädchens aus. Weil die Masse im Bauch bereits geplatzt war und innere Blutungen verursacht hatte, musste Adalae sofort in eine Spezialklinik geflogen und in einer Not-Operation am offenen Bauch gerettet werden.

Nach Tagen des Bangens folgte schließlich die endgültige Gewissheit: Die Ärzte diagnostizierten einen extrem seltenen und bösartigen Weichteiltumor, der Muskelgewebe angreift.

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Doch nun gibt es endlich Hoffnung. Die Heilungschancen stehen extrem gut, da diese Krebsart sehr gut auf Behandlungen anspringt. Schon nächste Woche startet die tapfere Maus eine viermonatige Chemotherapie.

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