Mann hält sich für Teufel und attackiert Menschen an U-Bahn-Station: Als die Polizei kommt, fallen tödliche Schüsse

New York (USA) - Ein Mann soll mehrere Menschen in einer U-Bahn-Station mit einer Machete angegriffen haben. Als die Polizei eintraf, fielen tödliche Schüsse.

Der Vorfall ereignete sich an der Grand Central Station in New York. (Symbolfoto)  © Alexi J. Rosenfeld / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

Wie die New York Post und People berichteten, stieg Anthony Griffin (44) am Samstagmorgen aus einer Bahn an der Grand Central Station in New York City aus, wo er insgesamt drei Personen (65, 70, 80) mit seiner Waffe attackierte.

Wie schwer seine Opfer dabei verletzt wurden, ist aktuell unklar. Sie alle mussten nach dem Angriff in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Als die alarmierte Polizei vor Ort angelangte, soll der 44-Jährige seine Machete noch immer fest umklammert und sich geweigert haben, diese fallen zu lassen. Nach mehreren Aufforderungen der Beamten, von dem Messer abzulassen, sei Griffin daraufhin auf die Uniformierten zugestürmt.

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Die Kollegen sahen keinen anderen Ausweg mehr und schossen auf den Angreifer. Er wurde zweimal getroffen, verstarb kurz darauf.

Polizeikommissarin Jessica Tisch zufolge soll Griffin bereits zuvor im Zug ein auffälliges Verhalten an den Tag gelegt haben. Dabei habe er immer wieder verkündet, dass er Lucifer - also der Teufel höchstpersönlich - sei.

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Freundin der Familie ist fassungslos nach tödlichen Polizeischüssen

Die Ermittlungen der Polizei dauern weiterhin an. (Symbolfoto)  © KENA BETANCUR / AFP

Eine Freundin von Griffins Familie, Deborah Brown, zeigte sich gegenüber der New York Post erschüttert. Demnach habe der 44-Jährige die Machete immer dabeigehabt, um sich selbst zu schützen. Dass er damit jemanden attackiert habe, könne sie sich nicht vorstellen und wolle sie ohne handfesten Beweis auch nicht glauben.

Zwar gab sie an, dass der Mann mit mentalen Problemen zu kämpfen gehabt habe, all das sei allerdings kein Grund gewesen, auf ihn zu schießen.

"Sie hätten ihn auch mit einem Elektroschocker betäuben und ihn dazu bringen können, die Waffe fallen zu lassen", erklärte sie entrüstet. "Sie müssen nicht gleich auf ihn schießen und ihn töten."

Die Ermittlungen dauern an. Griffin soll vor der Attacke am 11. April bereits mehrfach auffällig geworden sein.

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