Meth im Trinkbecher: Baby leidet, doch Erwachsene wählen nicht den Notruf

Callahan (Florida/USA) - Schockierender Vorfall im US-Bundesstaat Florida: Vier Erwachsene sollen zugelassen haben, dass ein einjähriges Kind aus einem mit Meth präparierten Trinkbecher trinkt - anschließend sollen sie keinen Notruf gewählt haben, als es dem Baby schlecht ging.

Im Trinkbecher des Kindes befand sich ein versteckter Beutel mit Methamphetamin. (Symbolfoto)
Im Trinkbecher des Kindes befand sich ein versteckter Beutel mit Methamphetamin. (Symbolfoto)  © 123rf/jevgenijavin

Der Vorfall ereignete sich am 24. Februar in einem Wohnhaus in Callahan, wie die New York Post berichtet.

Nach Angaben der Ermittler trank das Kleinkind aus einem Trinkbecher, in dem sich offenbar versteckt ein Beutel mit Methamphetamin befand.

Obwohl die Erwachsenen schnell bemerkten, dass das Kind möglicherweise die gefährliche Droge aufgenommen hatte, soll niemand sofort den Notruf gewählt haben.

86-Jährige nach schwerem Schicksalsschlag finanziell am Ende: Was dann passiert, lässt mitfühlen
USA 86-Jährige nach schwerem Schicksalsschlag finanziell am Ende: Was dann passiert, lässt mitfühlen

Erst als das Baby zu erbrechen begann, brachte die Mutter das Kind zu einer nahe gelegenen Feuerwache. Von dort wurde der Säugling umgehend in ein Krankenhaus gebracht - mit dem Verdacht auf eine mögliche Überdosis.

Bei der Durchsuchung des Hauses fanden Beamte mehrere Glaspfeifen mit Meth-Rückständen sowie weiteres Drogenzubehör.

Jetzt müssen sich die Erwachsenen vor Gericht verantworten

Alle vier Hausbewohner wurden festgenommen und wegen Kindesvernachlässigung und schwerer Körperverletzung angeklagt. Einer muss sich zusätzlich wegen Besitzes von Drogenutensilien verantworten.

"Dies ist eine herzzerreißende und völlig vermeidbare Situation. Ein einjähriges Kind wurde einer gefährlichen, illegalen Droge ausgesetzt, weil die Erwachsenen in diesem Haushalt nicht einmal die grundlegendsten Fürsorge- und Schutzmaßnahmen ergriffen haben", erklärte Sheriff Bill Leeper zum Vorfall.

Titelfoto: 123rf/jevgenijavin

Mehr zum Thema USA: