Minus 45 Grad: Wintersturm bringt lebensbedrohliche Kälte

Washington D.C. - Ein massiver Wintersturm sorgt in weiten Teilen der USA in den kommenden Tagen für lebensbedrohliche Kälte.

Den USA steht ein extrem kaltes Wochenende bevor. (Archivbild)  © Charlie Riedel/AP/dpa

Im Zuge einer arktischen Kaltfront, die zum Wochenende über den Nordosten der Vereinigten Staaten zieht, warnt der nationale Wetterdienst (NWS) vor krassen Minusgraden.

"Diese eisigen Winde bergen ein lebensbedrohliches Risiko von Unterkühlung und Erfrierungen an ungeschützter Haut", teilte der NWS mit.

In den sogenannten "Great Plains" - einer Hochebene, die sich östlich der Rocky Mountains von Kanada bis runter zum Golf von Mexiko erstreckt - können die Temperaturen gebietsweise auf Minus 45 Grad fallen. An der Ostküste müssen sich Bewohner zudem auf starken Schneefall und teilweise auf gefrierenden Regen einstellen. Die Eiseskälte soll sich noch bis in den Februar hineinziehen.

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US-Heimatschutzministerin Kristi Noem (54) rief die Bevölkerung dazu auf, sich aufgrund des Wintersturms auf Stromausfälle, Rohrbrüche, Straßensperrungen und Flugausfälle vorzubereiten. Sie riet den Menschen dazu, sich einen Notfall-Vorrat an Nahrungsmitteln, Wasser und Medikamenten für mindestens drei Tage anzulegen.

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Für weite Teile der USA warnt der nationale Wetterdienst (NWS) vor gefährlicher Kälte.  © Screenshot/National Weather Service

Laut einem CNN-Bericht sind mindestens 70 Millionen Menschen von dem heftigen Winterwetter betroffen. Bisher gelten für 20 Bundesstaaten Unwetterwarnungen herausgegeben.

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