Müll und jede Menge Ratten: Einstmals schöner Park ist jetzt ein Höllenloch

New York (USA) - Ein Park im New Yorker Stadtteil East Village hat sich in eine furchtbare Gegend verwandelt. Anwohner sind alles andere als begeistert.

Lässt New York seine schönen Parkanlagen zunehmend verwahrlosen? (Symbolbild)
Lässt New York seine schönen Parkanlagen zunehmend verwahrlosen? (Symbolbild)  © finwal81/123RF

Wie nah Arm und Reich, Luxus und Elend nebeneinander existieren können, lässt sich in den Metropolen dieser Welt gut beobachten - so auch in einem New Yorker Park namens Cooper Triangle.

Teure Wohnungen, angesagte Geschäfte und die renommierte Privatschule Cooper Union befinden sich in der luxuriösen Gegend.

Doch der dazwischen liegende Cooper-Triangle-Park ist das blanke Gegenteil: Seit geraumer Zeit stapelt sich Müll, der unzählige Ratten anlockt. Obdachlose haben sich niedergelassen, die in der Nacht wiederum das Ziel brutaler Angriffe sind.

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"Das ist ekelhaft!", sagte die 28-jährige Anwohnerin Candy Schulman gegenüber der New York Post. "Ich bin empört über den Müll und die Ratten. Jede Bank wird von Obdachlosen eingenommen und niemand tut etwas dagegen."

Der 70 Jahre alte John Murtha, der oft mit seinem Hund in der Nähe des Parks spazieren geht, zeigte sich ebenso wütend. New York City ist eine Ausgeburt des demokratischen Blue State. "Diese Stadt ist wie die Eingeweide der Hölle", schäumte er.

Doch wer trägt die Schuld an den Zuständen im einst so pulsierenden Big Apple?

Chaos in New York: Ist Bürgermeister Eric Adams mitverantwortlich?

Politisch sind die USA längst ein gespaltenes Land - und zusätzlich beklagen immer mehr Menschen, dass das Großstadtleben kaum noch auszuhalten sei.

Die Politik rund um New Yorks demokratischen Bürgermeister Eric Adams (61) würde zwar hohe Steuern von den Bürgern abkassieren, jedoch nichts am zunehmenden Verfall der riesigen Metropole ändern, beklagen viele.

Die Polizei sei - auch als Folge der Corona-Pandemie - kaputt gespart worden, meinen Beobachter. Andere meinen, die Stadt sei für ihre über 8 Millionen Bewohner flächenmäßig ohnehin viel zu klein. Das würde Probleme wie die von Jahr zu Jahr steigende Kriminalitätsrate zusätzlich befördern.

Titelfoto: finwal81/123RF

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