Nach gescheiterter Hinrichtung: Christa Pike kämpft mit psychischem Trauma

USA - Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung leidet Christa Pike (50) laut ihren Anwälten unter erheblichen psychischen und körperlichen Folgen.

Christa Pike (50) überlebte zwei Giftspritzen, da das Pentobarbital nicht in ihre Blutbahn gelangte.  © Uncredited/Tennessee Department of Correction/AP/dpa

Wie "TMZ" unter Berufung auf das Anwaltsteam der Todeskandidatin berichtete, hat sich Pikes körperlicher Zustand inzwischen teilweise verbessert.

Sie könne wieder normal essen und ihre Lungen seien frei. Dennoch seien die langfristigen Folgen der gescheiterten Hinrichtung weiterhin unklar.

Besonders schwer wiege das psychische Trauma, das durch die Schmerzen, den Schrecken und die Ungewissheit während der Hinrichtung entstanden sei.

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Pike habe geglaubt, unmittelbar vor ihrem Tod zu stehen. Zudem kämpfe sie nun mit kognitiven Beeinträchtigungen - insbesondere Gedächtnis und Konzentrationsvermögen würden ihr starke Probleme bereiten.

Auch körperlich habe die 50-Jährige erhebliche Verletzungen erlitten. Bei einer Eilverhandlung am Mittwoch schilderte ihr Anwalt unter anderem starke Schwellungen an Armen und Händen. Zeitweise habe sie diese kaum bewegen können.

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Bei der Hinrichtung von Christa Pike kam es zu erheblichen Problemen. (Symbolfoto)  © Paul Buck/EPA/dpa

Anwälte von Christa Pike plädieren für Aufhebung der Todesstrafe

Angesichts der schwerwiegenden Folgen appellierte Pikes Anwaltsteam erneut an den Gouverneur von Tennessee, Bill Lee (67), das Todesurteil in lebenslange Haft umzuwandeln.

Pike war wegen des Mordes an ihrer Klassenkameradin Colleen Slemmer im Jahr 1995 zum Tode verurteilt worden.

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