"Potenziell tödlich": Gefährliche Zecken-Infektion wieder aufgetaucht
Kalifornien (USA) - Im US-Bundesstaat Kalifornien wurde erneut eine seltene, durch Zecken übertragene Krankheit festgestellt, die als "potenziell tödlich" gilt.
Wie Daily Mail berichtet, wurde in der bei Prominenten beliebten Gegend Sonoma County in Kalifornien ein äußerst seltener Fall einer durch Zecken übertragenen Infektion beim Menschen nachgewiesen - erst der vierte bekannte Fall weltweit.
Bei dem Erreger handelt es sich um das Bakterium Rickettsia lanei, das vor rund acht Jahren erstmals in Zecken identifiziert wurde.
Erst 2023 wurde jedoch entdeckt, dass es auch Menschen infizieren kann, nachdem ein Patient in Kalifornien mit Fieber und starken Gliederschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert worden war.
Das Bakterium kann schwere Krankheitsverläufe verursachen
Das Bakterium kann potenziell schwere, lebensbedrohliche Krankheitsverläufe verursachen, darunter hohes Fieber, Gangrän (Absterben von Gewebe), Koma und Entzündungen des Gehirns.
Es gehört zur gleichen Gruppe wie das Rocky-Mountain-Fleckfieber und andere sogenannte Fleckfieber-Rickettsiosen (SFR).
Behörden bestätigten zwar den neuen Fall, machten jedoch keine weiteren Angaben zur betroffenen Person, abgesehen davon, dass die Diagnose in diesem Jahr in Kalifornien gestellt wurde.
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