Tod von Charlie Kirk gefeiert: USA schmeißen ZDF-Journalisten raus

Berlin/Washington, D.C. - Aufgrund abfälliger Aussagen über den ermordeten Aktivisten Charlie Kirk (†31) hat das US-Außenministerium mehreren Ausländern ihr Visum entzogen. Darunter offenbar auch ein Journalist des ZDF.

Für diesen Beitrag im Netz wurde einem deutschen Staatsbürger in den USA sein Visum entzogen.
Für diesen Beitrag im Netz wurde einem deutschen Staatsbürger in den USA sein Visum entzogen.  © X/@StateDept

Kurz nachdem Kirk brutal niedergeschossen wurde, schrieb der ZDF-Drehbuchautor Mario Sixtus (60) auf der Plattform "Bluesky": "Wenn Faschisten sterben, jammern Demokraten nicht."

Denselben Beitrag teilte das US-Außenministerium nun in einem Beitrag auf X und schrieb dazu, dass ein deutscher Staatsbürger den Tod des Aktivisten gefeiert und dessen Ermordung gerechtfertigt habe. Die Folge: "Visum widerrufen".

Da Sixtus jedoch nicht namentlich erwähnt wurde, kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein anderer deutscher Staatsbürger für die gleiche Wortwahl seine befristete Aufenthaltsgenehmigung verloren hat. Dies gilt aber als unwahrscheinlich, zumal Sixtus selbst, zumindest indirekt, auf den Vorfall reagierte.

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Am Mittwoch zeigte er sich auf seinem "Bluesky"-Profil davon wenig beeindruckt: "Wegen der Anfragen: Ich bin in Berlin, und mir geht es gut. Das Wetter ist herbstlich, die Bundesregierung robbt schamlos immer weiter nach rechts, aus der Ferne kann man das Kläffen der Bild-Zeitung hören, und ich trinke einen Espresso aus frisch gemahlenen Bohnen (Lavazza Intenso). Alles wie immer."

US-Außenministerium knallhart: "Wer Ermordung feiert, wird abgeschoben!"

Der konservative Aktivist Charlie Kirk (†31) wurde während einer Veranstaltung auf einem Uni-Campus im US-Bundesstaat Utah erschossen. (Archivfoto)
Der konservative Aktivist Charlie Kirk (†31) wurde während einer Veranstaltung auf einem Uni-Campus im US-Bundesstaat Utah erschossen. (Archivfoto)  © Kena Betancur/AP/dpa

Sixtus arbeitet beim ZDF vor allem an Filmen und Sendungen zum Thema Digitalisierung mit, so etwa als Drehbuchautor einer Folge der Krimireihe "Wilsberg" oder als Moderator der Sendung "Elektrischer Reporter" auf ZDFinfo.

Sollte es sich tatsächlich um seinen Kommentar handeln, ist der 60-Jährige in den USA jedenfalls nicht mehr willkommen.

"Die Vereinigten Staaten sind nicht verpflichtet, Ausländer aufzunehmen, die Amerikanern den Tod wünschen", schrieb das US-Außenministerium und veröffentlichte zugleich fünf weitere Fälle, bei denen Personen aufgrund ihrer Kommentare über das Kirk-Attentat ihr Visum entzogen wurde.

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Auch weiterhin arbeitet das Ministerium von Marco Rubio (54) daran, Ausländer zu identifizieren, die "die abscheuliche Ermordung" des konservativen Aktivisten gefeiert haben: "Ausländer, die die Gastfreundschaft Amerikas ausnutzen und gleichzeitig die Ermordung unserer Bürger feiern, werden abgeschoben."

Titelfoto: Bildmontage: Kena Betancur/AP/dpa, X/@StateDept

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