Vor dem sicheren Tod gerettet - Hund an Gleisen festgebunden

Enoree - Im US-Bundesstaat South Carolina wäre beinahe diese süße Fellnase auf grausamste Art ums Leben gekommen: Irgendjemand band den Vierbeiner einfach an den Gleisen fest. Glücklicherweise wurde er gerade noch rechtzeitig von einem barmherzigen Ehepaar gerettet.

Grausam: So wurde der arme Hund von Dan und Jennifer Winkelman vorgefunden.
Grausam: So wurde der arme Hund von Dan und Jennifer Winkelman vorgefunden.  © Operation CARE/Facebook

Als Dan Winkelman verzweifeltes Bellen aus dem Wald hinter seinem Haus hörte, eilten er und seine Frau Jennifer sofort zur Hilfe.

Sie fanden ein trauriges Bild vor: Ein armer Hund hing mit der Leine an den Gleisen. Zuerst dachte das Ehepaar, der Hund hätte sich verfangen. Als sie aber näher kamen, wurde ihnen die verstörende Wahrheit klar: Jemand hatte das Haustier ausgesetzt und festgebunden!

"Es gibt keine Zweifel. Dieser Hund ist nicht zufällig dort gewesen", sagte Dan Winkelman zum Vorfall. "Die Knoten waren von einem Menschen gebunden. Ich habe versucht sie zu lösen, aber sie waren zu fest." Nach einigen Versuchen konnte das Ehepaar den Hund trotzdem von den Gleisen lösen.

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Der Vierbeiner wäre sicherlich gestorben, wenn sie ihn nicht noch rechtzeitig gefunden hätten - keine 30 Minuten später donnerte ein Zug über die Gleise.

Doch das der Hund gerettet werden konnte, war purer Zufall. "Die Gegend um die Gleise ist sehr abgelegen, es war sonst kein Mensch weit und breit", so Dan Winkelman.

Tierschutz und Polizei fahnden nun nach dem Täter

Der süße Vierbeiner wird bald zur Adoption freigegeben.
Der süße Vierbeiner wird bald zur Adoption freigegeben.  © Operation CARE/Facebook

Seit etwa einer Woche ist der Hund nun in der Obhut von Operation CARE, einem Tierheim in Rock Hill, South Carolina. Diese haben den Kleinen Max getauft und beschreiben die Fellnase als albern, verspielt und schüchtern. Sie sind über den Vorfall zutiefst erschüttert.

Auch Dan und Jennifer Winkelman, die selbst vier Hunde haben, sind absolut fassungslos. "Wenn es für diesen Menschen okay war, einem Hund so etwas Schreckliches anzutun, frage ich mich wirklich, was in seinem Kopf vorgeht", meinte Jennifer Winkelman dazu.

Inzwischen fahnden sowohl der örtliche Tierschutz als auch die Polizei nach dem Täter. Örtliche Beamte sind zuversichtlich, dass dieser Fall gelöst werden kann.

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Für den kleinen Max beginnt jetzt eine bessere Zukunft: Bald darf er zur Adoption freigegegeben werden, und findet somit hoffentlich schnell ein neues Zuhause.

Titelfoto: Operation CARE/Facebook

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