Wegen Limo im Wasserbecher: Taco-Bell-Mitarbeiter greift zur Waffe
West Palm Beach (Florida/USA) - Aus einer lächerlichen Lappalie wurde am Montagmittag plötzlich ein schockierender Gewalt-Exzess: Ein Mitarbeiter einer Taco-Bell-Filiale im US-Bundesstaat Florida soll auf drei Kunden geschossen haben, weil eine Frau ihren Becher für Wasser kurzerhand mit Limonade auffüllte.
Wie People berichtet, begann alles mit einem Streit an der Theke. Zwei Kunden hatten nach einem Wasserbecher gefragt, doch statt Wasser zapfte eine von ihnen offenbar einfach ein Softgetränk.
Laut Polizeibericht brachte das den 20-jährigen Mitarbeiter D'Mari Jy'Quan Patterson komplett auf die Palme.
Es kam zu einer lautstarken Auseinandersetzung, bei der der Angestellte die Kunden aggressiv provoziert haben soll. Dann eskalierte die Situation völlig. Trotz eines Kollegen, der eingreifen wollte, griff Patterson zur Waffe.
Ein Kunde wurde mit der Pistole geschlagen, ein Schuss löste sich, ein weiteres Opfer wurde nur knapp verfehlt, als die Kugel durch ein Fenster ging. Panik brach im Restaurant aus.
Den drei Betroffenen gelang schließlich die Flucht. Sie schafften es noch, sich selbst in ein nahe gelegenes Krankenhaus zu fahren. Zwei von ihnen erlitten leichte Verletzungen.
Patterson behauptet später, er habe aus Angst gehandelt
Der mutmaßliche Täter meldete sich anschließend selbst bei der Polizei und behauptete, aus Angst gehandelt zu haben. Die Kunden hätten ihn angeblich bedroht, er habe nur "in die Luft geschossen".
Doch die Ermittler sehen das anders: Ihrer Einschätzung nach hat Patterson den Streit selbst angeheizt und dann geschossen.
Der 20-Jährige wurde festgenommen und wegen schwerer Körperverletzung mit einer Schusswaffe angeklagt. Er sitzt derzeit in Haft, die Justiz ermittelt weiter.
Titelfoto: Screenshot/Facebook/Robert Steiner
