Corning (Kalifornien/USA) - Rettung in letzter Minute: Im US-Bundesstaat Kalifornien kämpfte Patricia (7) um ihr Leben, nachdem sie von mehreren Hunden lebensbedrohlich verletzt wurde.
Am 27. Juni gegen 12.30 Uhr (Ortszeit) erhielt das örtliche Polizeibüro "Tehama County Sheriff's Office" eine erschreckende Meldung: Ein siebenjähriges Mädchen wurde von mehreren Tieren angegriffen. Die Einsatzkräfte der kalifornischen Kleinstadt machten sich sofort auf den Weg zum Tatort.
"Das Opfer, das in der näheren Umgebung wohnt, erlitt erhebliche Verletzungen an der Kopfhaut und den Beinen", erklärte das Department auf Facebook. Kurz darauf wurde Patricia per Hubschrauber in ein überregionales Traumazentrum geflogen.
Während das Mädchen um ihr Leben kämpfte, durchkämmten zahlreiche Einsatzkräfte das Gebiet, um Zeugen der Attacke ausfindig zu machen.
Mit Erfolg: "Im Rahmen der Ermittlungen wurden sechs Hunde, von denen angenommen wird, dass sie an dem Vorfall beteiligt waren, als Beweismittel beschlagnahmt."
Die Verletzungen des Mädchens wiegen schwer. Wie Angehörige der Siebenjährigen auf GoFundMe mitteilten, skalpierten die Vierbeiner Patricia bei dem Angriff und "fügten ihr am ganzen Körper zahlreiche Wunden zu".
Nach wenigen Tagen geknackt: Patricia erhält mehr Spenden als gedacht
Trotz zahlreicher Operationen befinde sich das Mädchen weiterhin in einem kritischen Zustand. Um Patricia medizinisch versorgen zu können, ist die Familie auf Spenden angewiesen.
Bereits nach wenigen Tagen wurde das angestrebte Spendenziel in Höhe von dreitausend US-Dollar (circa 2600 Euro) geknackt. Rund 4100 US-Dollar (circa 3600 Euro) flossen auf ihr Spendenkonto.
"Patricia und ihre Familie möchten sich bei allen für die Gebete, die Anteilnahme und die Spenden bedanken", fügte die Erstellerin des Aufrufs hinzu.