Wegen Energiekrise und Sicherheitslage: Auswärtiges Amt rät von Reise auf Urlaubsinsel ab

Berlin - Mit der Verschärfung der Energiekrise gerät das Urlaubsland Kuba unter Druck. Jetzt schlägt das Auswärtige Amt sogar Alarm!

Das Auswärtige Amt rät derzeit von einer Reise nach Kuba ab.  © Elisa Schu/dpa

Neben der steigenden Kriminalität in Kuba macht die schwere Energiekrise dem Land zu schaffen.

Das Auswärtige Amt hat daher am Mittwoch seine Reise- und Sicherheitshinweise für Kuba erneut aktualisiert und rät momentan von einer Reise ab.

Stundenlange, landesweite Stromausfälle legen das öffentliche Leben weitgehend lahm. Dabei trifft die Energiekrise auf die marode Energieinfrastruktur.

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"Das Ausbleiben von Öl- und Treibstofflieferungen aus dem Ausland führt zu erheblichen Ausfällen bei der Energie- und Treibstoffversorgung, die sich auf alle Lebensbereiche auswirken", heißt es.

Kuba war von Öl-Lieferungen aus Venezuela abhängig, doch seit der Intervention der USA sind diese ausgeblieben. Die fatalen Folgen sorgen auch in der Bevölkerung für Unruhe.

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Die Insel Kuba ist derzeit von einer massiven Energiekrise getroffen, das öffentliche Leben liegt weitgehend lahm.  © Michael Kappeler/dpa

Medizinische Versorgung auf Kuba stark beeinträchtigt

Neben den Stromausfällen seien in Kuba auch Wasserversorgung, Internet und medizinische Versorgung betroffen. Letztere hatte bereits vor der Krise erhebliche Mängel aufgewiesen. Zudem seien medizinische Rücktransporte stark beeinträchtigt.

Denn seit Anfang Februar können Flugzeuge aus dem Ausland nicht mehr aufgetankt werden. Zahlreiche Airlines hätten ihre Direktflüge aus Europa bis Ende Mai daher ausgesetzt. Auch Hotels mussten bereits schließen.

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