Was ist das? Bislang geheime UFO-Akten zeigen mysteriöse Objekte am Himmel und auf Mond

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Washington D.C. - Das US-Verteidigungsministerium hat auf Anordnung von Präsident Donald Trump (79) bislang geheimgehaltene Dokumente zu unbekannten Flugobjekten (UFOs) und nicht-identifizieren Luftphänomenen (UAPs) veröffentlicht. Diese beinhalten mehrere mysteriöse Aufnahmen.

Das US-Verteidigungsministerium hat am Freitag erste UFO-Akten veröffentlicht. Weitere sollen folgen.
Das US-Verteidigungsministerium hat am Freitag erste UFO-Akten veröffentlicht. Weitere sollen folgen.  © ---/U.S. Department of Defense/dpa

Vorneweg: einen Beweis für außerirdisches Leben liefert die am Freitag veröffentlichte erste Akten-Fuhre auf der Website des Verteidigungsministeriums bislang nicht.

Dahinter steht jedoch ein großes "Aber". Denn: Was die Öffentlichkeit hier erstmals zu Gesicht bekommt, sind Vorfälle, die bis in den Zweiten Weltkrieg zurückreichen und für die bislang weder das FBI, noch das US-Verteidigungsministerium oder die NASA eine plausible Erklärung gefunden haben.

In dem Datensatz finden sich dabei Bilder, Videos und Zeugenaussagen, die einerseits die Herzen von UFO-Liebhabern höher schlagen lassen und andererseits die Frage aufwerfen: "Was zur Hölle ist das?"

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Außerirdische und Ufos Wanderer trifft in den Bergen auf mysteriöses Wesen

Hier eine kleine Auswahl.

Apollo 12 und die unbekannten Objekte am Mondhimmel

Die Mission Apollo 12 im Jahr 1969 war die zweite bemannte Mondlandung der Menschheit. Dabei beobachteten die Astronauten von der Mondoberfläche aus mehrere unbekannte Phänomene am Horizont.

"Dieses Archivfoto zeigt die Mondoberfläche, wie sie vom Landeplatz von Apollo 12 aus gesehen wird", heißt es in der Beschriftung einer veröffentlichten NASA-Aufnahme. In dem Bild wurden fünf interessante Bereiche mit nicht-identifizieren Phänomen markiert. Es wird dabei betont, dass eine Markierung der schwer erkennbaren Punkte keine "sachliche Feststellung über die Art oder Bedeutung des Gegenstands" darstellt.

Dieses Foto wurde im Zuge der Mondmission Apollo 12 vom Landepunkt des Raumschiffs aufgenommen.
Dieses Foto wurde im Zuge der Mondmission Apollo 12 vom Landepunkt des Raumschiffs aufgenommen.  © U.S. Department of War

Auch im Zuge der bis dato letzten Mondlandung von Apollo 17 wurden vom Erdtrabanten aus unbekannte Objekte gesichtet. Das Foto zeigt dabei "drei Punkte in einer dreieckigen Formation im unteren rechten Quadranten des Mondhimmels".

Mit Verweis auf eine weiterhin laufende Untersuchung des Vorfalls heißt es lediglich, dass es sich wohl "um ein physisches Objekt" handeln müsse. Einen Konsens über die "Art der Anomalie" gebe es bislang aber nicht.

Im Zuge der Mondmission Apollo 17 wurde eine dreieckige Formation am Mondhimmel entdeckt.
Im Zuge der Mondmission Apollo 17 wurde eine dreieckige Formation am Mondhimmel entdeckt.  © U.S. Department of War

Ebenfalls beinhalten die UFO-Akten Ausschnitte aus der Kommunikation zwischen der NASA-Bodenstation in Houston und der Crew des Weltraumflugs Gemini 7 (1965). Dabei berichtete die Crew von der Beobachtung eines Trümmerfelds außerhalb des Raumschiffs und einer Vielzahl an kleinen Partikeln: "Es ist ein brillanter Körper in der Sonne vor einem schwarzen Hintergrund mit Billionen von Partikeln drauf", beschrieb Astronaut Jim Lovell (†97) seine Beobachtungen damals.

Ähnliche Berichte über Partikel existieren auch in Auszügen aus der Kommunikation mit der Crew von Apollo 12, gut vier Jahre später. Im Zuge der historischen Mondlandung von Apollo 11berichtete Astronaut Buzz Aldrin (96) ebenso von mehreren ungewöhnlichen Auffälligkeiten, darunter Lichtblitze im Raumschiff und ein "Objekt auf dem Weg zum Mond".

In einer Nachbesprechung der Mondmission mutmaßte die Besatzung, dass es sich um einen Teil jener Trägerrakete handeln könnte, die sie zuvor in Richtung Mond geschossen hatte und dann abgetrennt wurde.

Das "Engels-UFO" - oder doch nur ein Fallschirm?

Nach Veröffentlichung der UFO-Akten sorgten in den sozialen Medien insbesondere diese Aufnahmen des US-Militärs für Aufsehen.

Im Jahr 2013 zeichnete ein Infrarot-Sensor des US-Zentralkommandos (CENTCOM) am Himmel über einem nicht näher genannten Ort im Mittleren Osten ein sternförmiges Objekt mit acht Zacken auf. Das Objekt wies eine ungewöhnliche Flugbahn auf und zog offenbar eine Rauchschwade hinter sich her.

Aufgrund seiner Form und den Anspielungen einiger US-Kongressabgeordneten, die im Vorfeld der Veröffentlichung einen Zusammenhang zwischen UFOs und der Bibel hergestellt hatten, wurde das sternförmige Objekt im Netz teilweise als eine Art Engel bezeichnet.

Andere sehen in dem Objekt lediglich einen Fallschirmspringer, der mit einer angezündeten Rauchfackel zu Boden gleitet. In dem Videoclip ist ab dem Zeitstempel 01:01 zu sehen, wie etwas von dem Objekt abgestoßen wird, was wie ein sich lösender Fallschirm aussieht.

Um was es sich tatsächlich handelte, ist weiterhin unklar.

Dieses unbekannte Flugobjekt sorgte im Netz bereits für wilde Diskussionen.
Dieses unbekannte Flugobjekt sorgte im Netz bereits für wilde Diskussionen.  © U.S. Department of War

"Foofighters": US-Luftwaffe kämpfte gegen Nazi-UFOs?

Am 1. März 1945 ging beim Obersten Hauptquartier der Alliierten Expeditionsstreitkräfte (SHAEF) ein Report ein, wonach mehrere Piloten ein "zylinderförmiges Objekt" in rund 2700 Metern Höhe angegriffen hätten.

Das Objekt habe eine metallische Farbe gehabt und sei etwa dreieinhalb Meter lang und 30 Zentimeter breit gewesen. Dazu heißt es in dem Bericht: "Es schien senkrecht in der Schwebe zu hängen, wobei kleine Flossen und ein Mast aus dem unteren Ende hervorragten." Nachdem das Objekt beschossen wurde, sei eine rote Flamme ohne sichtbaren Rauch aufgestiegen. Der Zylinder sei jedoch nicht zerfallen.

In einem Bericht meldeten Piloten der US-Luftwaffe ein mysteriöses Objekt.
In einem Bericht meldeten Piloten der US-Luftwaffe ein mysteriöses Objekt.  © Bildmontage: U.S. Department of War

Einen weiteren Zwischenfall meldete die US-Luftwaffe am 16. Januar 1945. Das Dokument befindet sich in derselben Datei, wie auch der obere Bericht.

Demnach seien Piloten des "415th Nightfighter Squadron" im Dezember 1944 von blinkenden und farbwechselnden Lichtern verfolgt worden. In einem Dokument vom 23. Januar 1945 wurden gleich mehrere Vorfälle mit plötzlich auftauchenden und blinkenden Lichtern geschildert, etwa auf Patrouille-Flügen über Straßburg, nahe Breisach am Rhein oder bei Landau in der Pfalz.

Laut diesem Dokument hätten die Piloten dem Phänomen damals gar einen Spitznamen verpasst: "Foofighters".

Die Umgebung auf dem Foto ist real, nur das metallische Objekt und der Lichtblitz wurde vom FBI anhand der Zeugenaussage nachträglich zur Visualisierung eingefügt.
Die Umgebung auf dem Foto ist real, nur das metallische Objekt und der Lichtblitz wurde vom FBI anhand der Zeugenaussage nachträglich zur Visualisierung eingefügt.  © U.S. Department of War

Kurios: Im September 2023 meldete ein Augenzeuge dem FBI ein ähnliches Objekt, dass mit einem grellen Licht plötzlich am Himmel auftauchte.

Das FBI erstellte anhand der Zeugenaussage eine Grafik eines "ellipsoiden Bronze-Metallobjekts", das mindestens 40 Meter lang gewesen und unmittelbar nach seinem Auftauchen wieder verschwunden sein soll.

Titelfoto: Bildmontage: U.S. Department of War

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