Washington D.C. - Das US-Verteidigungsministerium hat am Freitag die bereits siebte Charge an UFO-Akten freigegeben. Ein Vorfall aus diesem Jahr sorgt dabei für Aufsehen.
In den neuesten Dokumenten sind die Aussagen von drei Zeugen zu finden, die an zwei Tagen über einer "sensiblen Einrichtung der nationalen Sicherheit" im Westen der USA Mitte des Jahres ein dreieckiges Objekt mit ungewöhnlichen Flugfähigkeiten beobachteten.
Gegenüber dem FBI schilderten zwei Beamten, dass sie Sichtkontakt mit einem "massiven, nicht reflektierenden, tiefschwarzen und dreieckigen Objekt" hatten. Auch Bilder des besagten Dreiecks wurden veröffentlicht.
Das UFO war laut Einschätzung der Beamten knapp fünf Meter breit, stieg binnen zehn Sekunden zunächst vertikal in die Luft und blieb auf einer Höhe zwischen 60 und 100 Metern für rund 20 Sekunden zunächst still stehen, ehe es plötzlich in den horizontalen Flug überging und mit der Geschwindigkeit eines Kampfjets in eine Schlucht steuerte. Und all das offenbar ohne hörbare Motorengeräusche.
Einer der Beamten, der das UFO durch ein tragbares Wärmebildgerät beobachtete, sagte anschließend aus, "dass das Objekt eine höhere Temperatur als die Umgebung aufwies, mit einem durchgehend einheitlichen Wärmebild über die gesamte Flugzeugzelle hinweg und ohne sichtbare Abgase."
US-Regierung veröffentlicht neue UFO-Akten: "Geheimprojekt einer gegnerischen Nation oder außerirdische Technologie?"
Sein Kollege beobachtete das Objekt zum gleichen Zeitpunkt mit dem bloßen Auge. Beide FBI-Agenten wurden zuvor von einem dritten Beamten alarmiert, der das fliegende Dreieck von einem Observationspunkt aus auf dem Radar entdeckte.
Dass es sich hierbei nicht um x-beliebige Zeugen handelte, machte die zur Untersuchung von Anomalien zuständige US-Behörde "AARO" in ihrem Bericht deutlich. Beide Zeugen verfügen demnach "über umfangreiche operative Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden und akademischen Studien, die unbemannte Luftsysteme nutzen {...}."
Weiter hieß es: "Sie stellten fest, dass auf diesem Hügel selbst eine herkömmliche Drohne der Gruppe 1, ein Hochdrehkreuzmotor oder ein Drehflügelflugzeug, das in einer Entfernung von 1,4 Meilen betrieben wird, deutlich hörbar gewesen wäre."
Da im Westen der USA zudem UFOs mit ähnlichen Merkmalen gesichtet wurden, bezeichnete AARO den Vorfall nun als "untersuchungswürdig". Diese Aufgabe wird jetzt unter anderem dem jüngst ins Leben gerufenen UFO-Rat der US-Regierung zuteil.
Deren Vorsitzender, Harvard-Professor Avi Loeb (64), erklärte am Freitag in seinem Blog: "Die grundlegende Frage ist, ob das dreieckige Objekt in einem Geheimprojekt einer gegnerischen Nation oder in einem außerirdischen Projekt mit außerirdischer Technologie hergestellt wurde."
Zur Klärung dieser Frage wolle Loeb unter anderem "neue und bessere Sensoren" an jenen Standorten einsetzen, wo die UFOs gesichtet werden.