Von Sabine Maurer
Gießen - Das Regierungspräsidium (RP) Gießen warnt vor Risiken beim Baden in Flüssen, Stau- sowie Baggerseen in Hessen. Gebadet werden sollte in Freibädern oder ausgewiesenen Badeseen, teilte die Behörde mit.
So sei der Aufenthalt in aktiven Baggerseen, in denen noch Sand und Kies abgebaut oder Material verfüllt werde, lebensgefährlich und daher verboten.
In stillgelegten Baggerseen könnten Kaltwasser-Strömungen lebensgefährliche Kreislaufprobleme oder Krämpfe auslösen.
Das Baden in Flüssen wie etwa der Lahn sei zwar erlaubt, diese würden jedoch nicht überwacht.
Zudem solle die Strömung der fließenden Gewässer nicht unterschätzt werden.
Erst am Mittwochabend kam es etwa bei einem See an der L3116 nahe dem südhessischen Babenhausen zu einem Großeinsatz von Rettungskräften, nachdem Zeugen gesehen hatten, wie ein Schwimmer im Wasser versank.