61-Jähriger stirbt in Höhle: Leichnam endlich geborgen

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Von Martin Oversohl

Grabenstetten - Nach einer aufwendigen Rettungsaktion haben Einsatzkräfte nun die Leiche eines Mannes aus den Tiefen der Falkensteiner Höhle auf der Schwäbischen Alb geborgen.

Der Wanderer (61) starb wegen eines medizinischen Notfalls in der schwer zugänglichen Höhle.
Der Wanderer (61) starb wegen eines medizinischen Notfalls in der schwer zugänglichen Höhle.  © Marius Bulling/dpa

Die Bergung sei gegen 21 Uhr abgeschlossen gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Die Gruppe und die Tourguides, mit denen der Mann am Feiertag unterwegs war, hatten die Höhle bereits zuvor verlassen. Der 61-Jährige war nach Polizeiangaben wegen eines medizinischen Vorfalls in der schwer zugänglichen Höhle gestorben.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls war die Gruppe nach Angaben des Bürgermeisters der Gemeinde Grabenstetten, Patrick Docimo, bereits rund 1300 Meter tief in die Höhle geklettert.

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Laut ihm bestand die Gruppe aus sechs Besuchern und drei Tour-Guides. Kontakt hatten die Einsatzkräfte lediglich mit einem der Guides, der auch gegen 10.30 Uhr den Notruf abgesetzt hatte. 

Bergwacht und Rettungsdienst waren nach dem Notruf mit Spezialkräften im Einsatz. Allerdings gestaltete sich die Versorgung des Mannes schwierig. Die Höhle in Grabenstetten ist nur zu Fuß über unwegsames Gelände zu erreichen.

Allein der Weg zum Patienten soll etwa eineinhalb Stunden in Anspruch genommen haben. Teilweise müssen in der Höhle Höhenunterschiede von mehreren Metern überwunden werden. Im Innern gibt es zudem keinen Funkempfang. 

Die Einsatzkräfte konnten den Leichnam des Mannes erst Stunden nach dem Notruf bergen.
Die Einsatzkräfte konnten den Leichnam des Mannes erst Stunden nach dem Notruf bergen.  © Marius Bulling/dpa

Die Schwäbische Alb ist für ihre Höhlen bekannt - die Falkensteiner Höhle ist dabei besonders beliebt. Seit 2018 ist der Zugang wegen der Gefahr plötzlicher Hochwasser offiziell verboten und nur mit Ausnahmegenehmigung der Gemeinde Grabenstetten möglich.

Diese lag nach Angaben der Stadtverwaltung bei der Gruppe vor.

Titelfoto: Marius Bulling/dpa

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