Bundeswehr-Heli eilt Bergwacht zu Hilfe: Kind fällt mehrere Meter in die Tiefe
Bad Schandau - Am Montag hatte die Bergwacht in der Sächsischen Schweiz viel zutun. Kurz nachdem die Einsatzkräfte den einen Einsatz abgeschlossen hatten, folgte schon der nächste.
Der erste Notruf ging um 12.49 Uhr bei der Bergwacht Bad Schandau ein, wie diese auf ihrem Instagram-Profil mitteilt.
Nachdem ein Wanderer (geboren 1975) aus dem Kirnitzschtal zum Carolafelsen aufgestiegen war, kam es zu einem "internistischen Problem", welches eine sofortige Unterstützung durch die Rettungskräfte erforderlich machte - ob die Anstrengung selbst oder etwa Vorerkrankungen den Vorfall auslösten, wird derzeit untersucht.
Zu jenem Zeitpunkt war der Rettungshubschrauber "Christoph 62" nicht verfügbar. Doch glücklicherweise konnte man auf den SAR-Hubschrauber "Christoph 87" der Bundeswehr aus Holzdorf zurückgreifen.
Weiter heißt es, dass man "aufgrund der frisch gemähten Wildwiese und der Uferwiese in Schmilka" nicht sicher in der Umgebung landen konnte. Aus diesem Grund entschied man sich dazu, eine Straße nahe dem Grenzübertritt in Schmilka zu sperren, um auf dieser zu landen.
Dort stieg ein Luftretter der Bergwacht zu, der gemeinsam mit der Hubschrauberbesatzung anschließend den Wanderer mittels Windenrettung vom Carolafelsen rettete.
Schock beim Spielen - Kind stürzt von Felsen
Nur wenige Minuten später klingelte das Telefon der Bergwacht erneut. Dieses Mal rückten die Einsatzkräfte als First Responder zu einem Einsatz hinter der Ochelbaude aus. Dort war ein elfjähriges Kind mehrere Meter von einem Felsen in die Tiefe gestürzt.
Doch bevor der Rettungshelikopter den Einsatzort erreichte, waren ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Stelle, die die medizinische Erstversorgung übernahmen.
Das Kind wurde im Anschluss mithilfe des Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus eingeflogen.
Erstmeldung am 14. Juli um 16.38 Uhr, zuletzt aktualisiert am 14. Juli um 17.18 Uhr
Titelfoto: Fotomontage: Marko Förster
