Blindgänger im Rhein: Hier droht den Kölnern eine Evakuierung

Köln - In Köln wurde am Mittwochabend auf Höhe des Rheinparks im Stadtteil Deutz ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Rhein entdeckt.

Der Blindgänger wurde im Rhein auf Höhe des Rheinparks im Stadtteil Deutz entdeckt.  © Stadt Köln

Wie die Stadt mitteilte, handelt es sich dabei um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder. Das Kampfmittel muss am Donnerstag noch entschärft werden.

Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort.

Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem endgültigen Radius von 400 Metern festgelegt.

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Insgesamt sind rund 360 Personen von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen, die meisten von ihnen sind Bewohner des Vincenz-Hauses am Konrad-Adenauer-Ufer. Sie werden innerhalb des Gebäudekomplexes evakuiert, was laut Angaben der Stadt bis zu drei Stunden in Anspruch nehmen wird. Krankentransporte sind bislang nicht angemeldet.

Eine Anlaufstelle für Betroffene wird in der Cafeteria/Besucherbereich des Marienhospitals (Kunibertskloster 11-13, Köln-Innenstadt) eingerichtet. Wann genau der Blindgänger entschärft werden kann, ist noch unklar.

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Wegen Straßensperren und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite der Stadt Köln (www.stadt.koeln) sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

Erstmeldung; 6. August, 12.07 Uhr; zuletzt aktualisiert: 13.24 Uhr

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