Bombe in Köln erfolgreich entschärft: Sperrungen werden aufgehoben

Köln - Am Mittwoch wurde bei Bauarbeiten in Köln-Neubrück eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Blindgänger wurde wenige Stunden später entschärft.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) ist vor Ort. (Symbolfoto)  © Frank Molter/dpa

Nach Angaben der Stadt Köln war die amerikanische Zweieinhalb-Zentner-Bombe (125 Kilo) am Morgen im Bereich des Rather Kirchwegs/Pohlstadtswegs in Köln-Neubrück/-Brück gefunden worden.

Zur Entschärfung des Blindgängers hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) einen Evakuierungsradius von 300 Metern bestimmt.

Der Gefahrenbereich musste abgesperrt und sämtliche Anwohner evakuiert werden. Von den Maßnahmen betroffen waren nach Angaben der Stadt eine Flüchtlingsunterkunft mit 73 Bewohnern. Auch das Ordnungsamt war vor Ort, ein Klingelrundgang musste nicht durchgeführt werden.

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Unser TAG24-Live-Ticker ist beendet. Alle Entwicklungen gibt es hier noch einmal zum Nachlesen:

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Update, 14.26 Uhr: Bombe erfolgreich entschärft

Die Zweieinhalb-Zentner-Weltkriegsbombe ist am frühen Nachmittag erfolgreich entschärft worden.

Nach Angaben der Stadt werden nun sämtliche Sperrungen schrittweise aufgehoben. "Alle öffentlichen Verkehrsmittel können wieder ohne Einschränkungen fahren", informierte ein Sprecher.

Das Foto zeigt Sarah Kück (Einsatzleitung Kommunaler Ordnungsdienst der Stadt Köln), Marcel Biewald (KBD), Michael Hilgers (KBD) und Nadine Kordowski (KOD).  © Tim Walther/Stadt Köln

Update, 13.59 Uhr: Freigabe zur Entschärfung erteilt

Wenige Stunden nach der Entdeckung des Blindgängers konnte die Freigabe zur Entschärfung erteilt werden.

Der KBD beginnt nun mit seiner Arbeit.

Nicht nur Straßen, auch kleinere Feldwege werden am Mittwoch in Neubrück gesperrt. (Symbolbild)  © Bernd Thissen/dpa

Update, 13.29 Uhr: Straßensperren werden eingerichtet, auch Fuß- und Feldwege betroffen

Die Stadt richtet derzeit nach und nach Straßensperren rund um den Fundort ein.

Betroffen sind der Neubrücker Ring, der Rather Kirchweg, der Pohlstadtsweg und die Astrid-Lindgren-Allee sowie kleinere Fuß- und Feldwege.

Einschränkungen gibt es auch bei der KVB: Ab der Haltestelle Merheim fährt die Buslinie 157 weiter über die Olpener Straße bis zur Frankfurter Straße und endet schließlich in Ostheim.

Die Buslinie 179 wird ab der Haltestelle Kuthstraße nach Ostheim umgeleitet und endet dort. Die im Evakuierungsgebiet liegenden Haltestellen Straßburger Platz, Rösrather Straße und Wiehler Straße werden nicht bedient.

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