Bombenfund in Köln: Blindgänger muss noch am Freitag entschärft werden
Köln - Bei Sondierungsarbeiten in Köln-Bilderstöckchen wurde am Freitagvormittag eine Weltkriegsbombe gefunden. Der Blindgänger muss noch im Laufe des Tages entschärft werden.
Die Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder sei auf einem Privatgrundstück an der Robert-Perthel-Straße auf Höhe der gleichnamigen KVB-Haltestelle entdeckt worden, teilt die Stadt mit.
Für die Entschärfung muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) sowie das Ordnungsamt der Stadt Köln sind bereits vor Ort.
Der endgültige Gefahrenbereich wurde mit einem Radius von 300 Metern festgelegt. Rund 220 Personen werden daher von der Evakuierung betroffen sein, teilt das Ordnungsamt mit.
Zudem werden Straßensperrungen rund um den Evakuierungsbereich eingezogen. Betroffen davon sind:
Robert-Perthel-Straße/Äußere Kanalstraße
Robert-Perthel-Straße Höhe Hausnummer 27
Robert-Perthel-Straße/Am Bilderstöckchen
Longericher Straße Höhe der Hausnummern 215 bis 219
Auch muss mit Einschränkungen bei der KVB-Buslinie 121 gerechnet werden.
Stadt Köln richtet Anlaufstelle für Betroffene ein
Eine Anlaufstelle für Betroffene wird ab etwa 12.30 Uhr in der Mensa des Dreikönigsgymnasiums (Escher Straße 245-247) eingerichtet. Haustiere können hierhin allerdings nicht mitgebracht werden. Ausnahmen gelten für Blinden-, Therapie- und Assistenzhunde mit entsprechendem Nachweis.
Wann der Blindgänger entschärft werden kann, steht aktuell noch nicht fest.
Erstmeldung: 27. März, 10.38 Uhr; zuletzt aktualisiert: 27. März, 12.19 Uhr
Titelfoto: Bildmontage: Rolf Vennenbernd/dpa, Stadt Köln
