Bombenverdacht in Bonner Weststadt: Evakuierung am Montag möglich

Bonn - Im Bonner Ortsteil Poppelsdorf könnte eine Fliegerbombe unter der Erde liegen. Das vermuten zumindest einige Experten. Eine Sondierung am Montag soll Aufschluss darüber geben.

In einem Kreuzungsbereich in Bonn-Poppelsdorf könnte eine Fliegerbombe im Boden verborgen sein. (Symbolbild)
In einem Kreuzungsbereich in Bonn-Poppelsdorf könnte eine Fliegerbombe im Boden verborgen sein. (Symbolbild)  © Daniel Evers/Wuppervideo/dpa

Wie die Stadt Bonn mitteilt, soll sich die Bombe an der Kreuzung Kreuzbergerweg/Wegelerstraße befinden. Dieser Verdacht sei aufgekommen, als der Kreuzungsbereich wegen anstehender Kanalbauarbeiten mit Luftbildaufnahmen untersucht wurde.

Am Montag sollen nun Experten des Kampfmittelräumdienstes anrücken, um den Boden genauer unter die Lupe zu nehmen. Dafür wird es mehrere Bohrungen in rund sieben Metern Tiefe geben. Die Arbeiten sollen ein bis zwei Tage dauern.

"Sollte sich in keinem Bohrloch eine Anomalie zeigen, ist der Bombenblindgängerverdachtspunkt negativ", teilt die Stadt mit. Dann könnten die geplanten Kanalbauarbeiten planmäßig durchgeführt werden.

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Doch sollten die Experten Anhaltspunkte für einen Blindgänger im Boden finden, müssen sich Anwohnerinnen und Anwohner auf eine große Evakuierungsmaßnahme gefasst machen.

Abhängig von Größe und Zustand der Bombe hat die Stadt Bonn zwei mögliche Evakuierungsradien festgelegt.
Abhängig von Größe und Zustand der Bombe hat die Stadt Bonn zwei mögliche Evakuierungsradien festgelegt.  © Stadt Bonn

In diesem Zusammenhang hat die Stadt Bonn bereits zwei mögliche Radien festgelegt - abhängig von der Größe der Bombe. Einer liegt bei 300 Metern, der andere bei 500 Metern rund um die Fundstelle.

Titelfoto: Daniel Evers/Wuppervideo/dpa

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