Wiesbaden - Dieser Fund hat Folgen: Am Dienstagnachmittag ist in Wiesbaden eine 500 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Das hat erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr am Mittwoch.
Laut Angaben der Stadt Wiesbaden wurde der US-amerikanische Sprengkörper bei den laufenden Sondierungsarbeiten im Stadtteil Erbenheim im Bereich der Zufahrt von der B455 zur Lucius D. Clay Kaserne gefunden. Er sei "gesichert und bewacht".
Entschärft beziehungsweise gesprengt soll der Blindgänger am Mittwoch (11 Uhr) werden. Geplant ist eine Evakuierung im Umkreis von rund 700 Metern, von der circa 50 Einwohner betroffen sind.
Zusätzlich müssen Straßen und Bahnstrecken gesperrt werden. Bedeutet: Auf der A66 zwischen Erbenheim und Nordenstadt, der B455 sowie der Bahntrasse Wiesbaden-Köln geht zeitweise nichts mehr. Die Autobahn soll ab 10.30 Uhr dicht sein.
Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind aufgefordert, den Evakuierungsbereich selbständig zu verlassen.
Fund von Weltkriegsbombe in Wiesbaden-Erbenheim: Betreuungsstelle und Bürgertelefon eingerichtet
Für all diejenigen, die während der Maßnahme nicht bei Familie, Freunden oder auch Bekannten unterkommen können, gibt es eine entsprechende Betreuungsstelle in der Johanniter Rettungswache in Amöneburg (Wiesbadener Landstraße 80-82).
Für Bürgerinnen und Bürger ist bei Fragen zur Evakuierung ein Telefon unter der Rufnummer 0611318080 geschaltet worden. Es ist am Dienstag von 20.45 bis 24 Uhr und am Mittwoch ab 7 Uhr bis zum Ende der Evakuierung erreichbar.